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Lindenau-Museum hofft 2022 auf Beginn der Sanierungsarbeiten

Altenburg  

Lindenau-Museum hofft 2022 auf Beginn der Sanierungsarbeiten

28.09.2021, 14:24 Uhr | dpa

Lindenau-Museum hofft 2022 auf Beginn der Sanierungsarbeiten. Sanierung Lindenau-Museum

Der Putz bröckelt am Marstall. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Altenburger Lindenau-Museum können voraussichtlich im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Der Bauantrag sei gestellt, teilte das Museum am Dienstag in Altenburg mit. Das Lindenau-Museum soll in den kommenden Jahren mit rund 48 Millionen Euro von Bund und Land vollständig saniert und deutlich erweitert werden.

Das traditionsreichen Haus am Fuße des Schlossberges ist daher bereits seit Januar vergangenen Jahres geschlossen und eröffnete im Sommer 2020 sein Interimsquartier in der Nähe des Marktplatzes. Das Museum in dem fast 150 Jahre alten historischen Gebäude litt schon seit Jahren unter Platznot, dem schlechten Zustand der veralteten Depots, fehlender Barrierefreiheit und einer unzureichenden Klimatisierung der Ausstellungsräume. Nach den bisherigen Planungen ist die Wiedereröffnung des neuen Lindenau-Museums im September 2025 vorgesehen.

Um mehr Platz für die dann neu konzipierte Dauerausstellung zu erhalten, werden künftig Büros, Depots, Werkstätten und die Grafische Sammlung ausgelagert. Sie sollen dann im nahe gelegenen Herzoglichen Marstall untergebracht werden, der dafür ebenfalls saniert werden muss.

Neu hinzukommen wird nach Museumsangaben ein Ausstellungsbereich über den Museumsgründer Bernhard August von Lindenau (1779-1854). Das Lindenau-Museum zeigt die Sammlungen dieses sächsisch-thüringischen Staatsmannes und Kunstsammlers und zählt zu den national bedeutsamen Kultureinrichtungen in den neuen Ländern. Das Haus besitzt zudem eine der größten Sammlungen von Werken des Malers und Grafikers Gerhard Altenbourg (1926-1989).

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