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Studiengang, Studie und Städte: Kabinett war in Klausur

Bad Kreuznach  

Studiengang, Studie und Städte: Kabinett war in Klausur

05.10.2021, 17:33 Uhr | dpa

Studiengang, Studie und Städte: Kabinett war in Klausur. Bad Kreuznach

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Gemeinsam mit dem Corona-Impfstoffentwickler Biontech will die rheinland-pfälzische Landesregierung einen berufsbegleitenden Studiengang gegen Fachkräftemangel ins Leben rufen. Geplant sei auch eine Biotech-Akademie, um Hochschulaktivitäten in Forschung und Lehre anzukurbeln, kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag in Bad Kreuznach an. "Rheinland-Pfalz hat als Wissenschafs- und Wirtschaftsstandort ein enormes Potenzial."

"Trotz der Krise, die wir zu stemmen haben, arbeiten wir mit Hochdruck an unseren Schwerpunkten", sagte Dreyer mit Blick auf die Flutkatastrophe im Ahrtal nach der zweitägigen Klausur ihres Kabinetts. Diese drei Schwerpunkte sind laut Koalitionsvertrag: die Entwicklung zum führenden Biotechnologiestandort, Klimaneutralität bis spätestens 2040 sowie die Entwicklung der Innenstädte der Zukunft.

In jedem Ressort gebe es inzwischen einen Klimaschutz-Koordinator und diese kämen regelmäßig zusammen, sagte die zuständige Ministerin Anne Spiegel (Grüne). Um das Klimaschutzkonzept konkretisieren zu können werde eine wissenschaftliche Studie ausgeschrieben. Diese solle Treibhausbudgets für alle Sektoren von der Energiewirtschaft über die Industrie und den Verkehr bis zur Bau- und Landwirtschaft festlegen.

Wichtig sei auch der Klimaschutzpakt mit den Kommunen und die Landesregierung als Vorbild. Die Landesverwaltung solle bis 2030 klimaneutral sein, als erste werde voraussichtlich die Forstverwaltung soweit sein.

Beim Wiederaufbau der Infrastruktur im Ahrtal werde auch an die Zukunft dieser Tourismusregion gedacht, sagte Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schnitt (FDP). Bei jeder Straße werde etwa der Radweg mitgedacht.

Um die großen und kleinen Städte zu stärken, werde an "passgenauen Lösungen" gearbeitet und der Tagungstourismus mit einbezogen, sagte Schmitt. "Wir wollen viel mit Kooperationen arbeiten." Kunst, Kultur, das Handwerk, Landwirtschaft und Weinbau gehörten dazu. Sie spüre bei de Städten einen "großen Geist der Aufbruchsstimmung". "Die Menschen haben eine Sehnsucht nah tatsächlicher Begegnung, Optik, Haptik, guter Beratung und einem schönen Erlebnis."

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