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Gesundheitsministerin hält Doppel-Impfung für machbar

Potsdam  

Gesundheitsministerin hält Doppel-Impfung für machbar

08.10.2021, 09:27 Uhr | dpa

Gesundheitsministerin hält Doppel-Impfung für machbar. Ursula Nonnemacher (Bündnis90/ Die Grünen)

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat die Bürgerinnen und Bürger zu einer Grippe-Impfung aufgerufen. Sie hält eine Doppel-Impfung gegen Influenza und Covid-19 für möglich."Wer sich gegen Grippe impfen lässt, handelt verantwortungsvoll nicht nur in Bezug auf die eigene Gesundheit, sondern auch gegenüber dem Gesundheitswesen, das durch die Corona-Pandemie weiterhin unter Druck steht und so nicht noch zusätzlich belastet wird", teilte Nonnemacher am Freitag mit.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung vor allem Menschen über 60 Jahren und mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko, Schwangeren, Menschen in Alters- und Pflegeheimen sowie Personal in Medizin und Einrichtungen mit viel Publikum.

Die Ministerin verwies auch darauf, sich in einem Paket gegen Influenza und gegen Covid-19 gleichzeitig zu impfen. Nach der Empfehlung der Stiko sei dies möglich, sagte Nonnemacher. Bisher sollte ein Mindestabstand von 14 Tagen zwischen Impfungen gegen Covid-19 und sogenannten Totimpfstoffen eingehalten werden. "Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Impfungen an unterschiedlichen Gliedmaßen vorgenommen werden", empfahl die Ministerin. Die Grippeimpfstoffe wie die Covid-19-Impfstoffe seien allgemein gut verträglich.

Die Zahl neuer Corona-Fälle ging in Brandenburg zurück: Die Gesundheitsämter meldeten 146 neue Ansteckungen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. 212 neue Infektionen waren es vor einer Woche. 78 Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, davon 22 intensivmedizinisch. Die Sieben-Tage-Hospitalisierung hat einen Wert von 1,03 erreicht: Der Wert wird aus der Anzahl der Patienten berechnet, die mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt werden, innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

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