Sie sind hier: Home > Regional >

Gemälde in Schließfach entpuppen sich als vergessene Drucke

Rostock  

Gemälde in Schließfach entpuppen sich als vergessene Drucke

11.10.2021, 12:39 Uhr | dpa

Gemälde in Schließfach entpuppen sich als vergessene Drucke. Schließfächer

Schließfächer in einem Bahnhof. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Ein Bilderfund hat die Bundespolizei in Rostock vorübergehend zu Kunstdetektiven werden lassen - und sich dann als fast wertlos entpuppt. Wie Bundespolizeisprecher Frank Schmoll am Montag sagte, waren in einem Schließfach am Bahnhof in Rostock-Warnemünde 16 Gemälde gefunden worden, deren Herkunft zunächst unklar war. Eine Bahnmitarbeiterin hatte das Schließfach am Sonntag geleert, das seit dem 6. Oktober belegt und dessen Nutzungszeit schon deutlich überschritten war. 

Bei den Bildern handele es sich um Stillleben, Schiffsmalereien und ein religiöses Motiv mit Maßen von 85 mal 54 Zentimeter oder 70 mal 50 Zentimeter und kleiner. Da es keine Anhaltspunkte für deren Wert gab, ermittelten die Beamten. Und fanden schließlich heraus, dass die Bilder einem Reisenden gehörten. Dieser sei am 6. Oktober mit dem Zug von Warnemünde nach Schwerin unterwegs gewesen. Dabei sei dem Mann das ganze Gepäck zu viel geworden. Deshalb habe er die Kunstbilder - bei denen es sich um relativ wertlose Drucke handele - samt einem blauer Sack mit Kleidungsstücken in dem Schließfach deponiert.

Bis zum Sonntag habe der ältere Mann die Bilder und Sachen aber nicht abgeholt. "Für unsere Kollegen klang das glaubhaft", sagte der Sprecher. Nun wurde der gesamte Fund an die Deutsche Bahn AG übergeben, wo ihn der Besitzer wieder abholen könne. Weitere Details seien der Bundespolizei nicht bekannt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: