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Weil lobt Gesamtschulen als "Erfolgsgeschichte"

Langenhagen  

Weil lobt Gesamtschulen als "Erfolgsgeschichte"

12.10.2021, 01:55 Uhr | dpa

Weil lobt Gesamtschulen als "Erfolgsgeschichte". Stephan Weil (SPD)

Stephan Weil (SPD) spricht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Seit 50 Jahren gibt es Gesamtschulen in Niedersachsen - für Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sind sie aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenken. "Das, was 1971 noch als Sensation galt und vielerorts heftige Widerstände auslöste, hat sich heute zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt", sagte er am Dienstag. Die Gesamtschulen im Land hätten neue Ideen auf den Weg gebracht, von denen auch die anderen Schulformen profitierten. "Ich bin sehr froh darüber, dass die über viele Jahrzehnte andauernden ideologischen Grabenkämpfe in der Schulpolitik überwunden sind", betonte der Regierungschef.

Das Jubiläum wurde mit einem Festakt in der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Langenhagen bei Hannover gefeiert. Insgesamt gingen nach den Sommerferien 1971 nach Angaben des Kultusministeriums landesweit neun Gesamtschulen an den Start: die IGS Garbsen, die IGS Linden, die IGS Langenhagen, die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig, die IGS Fürstenau, die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule in Wolfsburg, die KGS Osnabrück-Schinkel sowie die 2007 aufgehobene KGS Neuenhaus.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) dankte allen Lehrkräften, Schulleiterinnen und Schulleitern sowie allen Schülerinnen und Schülern, die den Weg für die Gesamtschulen in den vergangenen Jahrzehnten geebnet und möglich gemacht hätten. "Mittlerweile gibt es in ganz Niedersachsen 98 öffentliche Integrierte und 34 Kooperative Gesamtschulen."

Die Bildungsgewerkschaft GEW hatte die Gründung der Gesamtschulen einst gefordert und unterstützt. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens sagte GEW-Landeschefin Laura Pooth: "Die Gesamtschulen und alle weiteren benachteiligten Schulformen benötigen dringend mehr finanzielle Ressourcen." Kürzungsdebatten in der Bildung müsse Ministerpräsident Weil entschlossen entgegentreten.

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