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"Comeback"-Aktion: LSB wirbt für Rückkehr in Sportvereine

Halle (Saale)  

"Comeback"-Aktion: LSB wirbt für Rückkehr in Sportvereine

15.10.2021, 09:57 Uhr | dpa

"Comeback"-Aktion: LSB wirbt für Rückkehr in Sportvereine. Landessportbund startet Plakataktion

"Komm ins Team" ist auf einem Werbeplakat vom Landessportbund Sachsen-Anhalt zu lesen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Der Landessportbund Sachsen-Anhalt (LSB) versucht derzeit mit einer Plakataktion, durch die Corona-Pandemie verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Unter dem Motto "Comeback" sollen die 3049 Sportvereine zwischen Altmark und Burgenland bei der Rück- und Neugewinnung von Mitgliedern unterstützt werden, wie der LSB auf Anfrage mitteilte. Im vorigen Jahr hätten die Sportvereine im Land mehr als 10.000 Mitglieder verloren, elf Vereine stellten ihre Arbeit ein.

"Das ist weniger, als wir befürchten mussten, aber dennoch ein gravierender Einschnitt in die Sportlandschaft", so Pressesprecher Frank Löper. Besonders vom Mitgliederrückgang betroffen waren der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt mit einem Minus von 3283 Mitgliedern und der Landesturnverband mit einem Rückgang um 1542. "Das sind zwei Sportverbände, die traditionell zahlreiche Angebote im Prävention- und Rehabilitationsbereich als Kursangebote unterbreiten", erläuterte Löper.

Es folgen die Sportarten Fußball (minus 758), Leichtathletik (minus 559) und Volleyball (minus 360). "Man kann dennoch resümieren: Die Sportlerinnen und Sportler in Sachsen-Anhalt halten ihren Vereinen also in dieser schweren Zeit die Treue", so Löper.

Es gab den Angaben zufolge auch Fachverbände, die Mitglieder hinzu gewinnen konnten. Ganz vorne waren der Landeswanderbund mit einem Zuwachs von 384 Mitgliedern, der Tennisverband (137) und der Triathlonverband (133). Auch der Luftsportverband, der Landesmotorsportfachverband und der Landesverband Radsport konnten Zuwächse verzeichnen - also Sportarten, die in der Regel nicht in Mannschaftsstärke ausgeübt werden.

Unterdessen hat Sachsen-Anhalts Sportministerin Tamara Zieschang (CDU) zusätzliche Millionenhilfen für die Sportvereine des Landes angekündigt. Sie plane ein Sonderprogramm mit dem Titel "Neustart Sport 2022 – Sachsen-Anhalt in Bewegung", teilte ihr Ministerium mit.

Es sei vorgesehen, den Mitgliedsvereinen des Landessportbundes im kommenden Jahr insgesamt rund 4,4 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Das Geld solle dazu verwendet werden, Mitglieder zu gewinnen sowie ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter anzuwerben und auszubilden.

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