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Ophüls-Filmfestival will 2022 in die Kinos zurückkehren

Saarbrücken  

Ophüls-Filmfestival will 2022 in die Kinos zurückkehren

21.10.2021, 11:01 Uhr | dpa

Nachdem im vergangenen Jahr Corona dem Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) einen Strich durch viele Pläne gemacht hatte, soll das MOP nun von der Online-Variante in die Kinos zurückkehren. Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, soll die 43. Ausgabe vom 16. bis 23. Januar 2022 als Präsenzfestival in den Kinos in Saarbrücken sowie ausgesuchten Orten des Saarlandes stattfinden. Wie gewohnt stehen dann die vier Wettbewerbe um die mit rund 110 000 Euro dotierten Auszeichnungen in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film und Kurzfilm im Zentrum des Programms.

Das Angebot einer beim letzten Mal entwickelten Streaming-Plattform können ausschließlich akkreditierte Fachbesucher wahrnehmen. Sollten sich aufgrund der Pandemielage zum Festivalzeitpunkt die behördlichen Auflagen so verschärfen, dass eine physische Durchführung untersagt würde, stünde diese Video-on-Demand-Plattform auch für die Öffentlichkeit bereit. Geplant ist bereits, dass die öffentliche Preisverleihung am 22. Januar sowohl mit Publikum stattfinden als auch parallel im Internet gestreamt werden soll.

Der Einlass zu allen Kinovorstellungen erfolgt gemäß der aktuell gültigen Saarland-Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf Basis der 3G-Regel, es dürfen also genesene, geimpfte und getestete Menschen rein.

"Unser Auftrag, das Filmfestival als sozialen Ort zu gestalten, macht es zur logischen Konsequenz, nun endlich wieder alle Möglichkeiten der Kinonutzung auszuschöpfen", erklärten Festivalleiterin Svenja Böttger und der künstlerische Leiter Oliver Baumgarten. "Wir möchten wieder Lust machen auf das Kinoerlebnis und die Neugierde auf innovative, relevante Geschichten in der Branche und beim Publikum wecken." Auch für die Nachwuchstalente möchten die Veranstalter wieder den gewohnten Ort schaffen, an dem sie ihre Visionen und Projekte vorstellen und mit der Branche und dem Publikum in direkten Kontakt treten können.

Das MOP gilt als wichtigstes Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zur letzten Präsenzveranstaltung im Januar 2020 waren rund 45 500 Besucher gekommen. Bei der Online-Variante Anfang dieses Jahres habe die Streaming-Plattform laut einer MOP-Sprecherin rund 39 000 Filmsichtungen von knapp 12 800 registrierten Nutzern verzeichnet.

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