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Synode wählt neuen Propst in Stralsund: Haushalt beschlossen

Stralsund  

Synode wählt neuen Propst in Stralsund: Haushalt beschlossen

24.10.2021, 10:09 Uhr | dpa

Der Studienleiter am Prediger- und Studienseminar der Nordkirche in Ratzeburg, Tobias Sarx, wird neuer Propst im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis. Die Kirchenkreissynode wählte den 46-Jährigen laut einer Mitteilung am Samstag in Greifswald mit 36 von 57 abgegebenen und gültigen Stimmen. Zur Wahl nötig waren mindestens 34 Ja-Stimmen.

Sarx setzte sich bei der Wahl gegen den Pastor der Kirchengemeinde Züssow-Zarnekow-Ranzin, Ulf Harder, durch und folgt auf Pröpstin Helga Ruch, die Ende Mai 2022 in den Ruhestand geht. Die zehnjährige Amtszeit des neuen Propstes mit Sitz in Stralsund beginnt am 1. Juni 2022. Im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis gibt es insgesamt drei Propsteisitze - in Stralsund, Pasewalk und Demmin.

Zudem wurde der Haushaltsplan für 2022 beschlossen. Mit 15,8 Millionen Euro stünden dem Kirchenkreis coronabedingt im Vergleich zu früheren Prognosen rund zwei Millionen Euro weniger zur Verfügung, hieß es in einer Mitteilung vom Sonntag. Die Entwicklung werde sich voraussichtlich so fortsetzen. Unter anderem dank rechtzeitig ergriffener Sparmaßnahmen sei die Situation allerdings besser als befürchtet.

Auch die weitere Finanzierung einer Stelle in Greifswald, die sich auf die Arbeit mit Frauen und Ehrenamtlichen konzentriert, sei beschlossen worden. In Zukunft wolle die Synode zudem zusätzliche Stellen für die Kinder- und Jugendarbeit einplanen. Wie die Mittel bereitgestellt werden können, soll bis zum Frühjahr geprüft werden. "Hochverbundene Kirchenmitglieder wachsen nicht auf Bäumen, sie entstehen durch gute Jugendarbeit", wird Jugendpastorin Tabea Bartels zitiert.

Zur Wahl des neuen Propstes in Stralsund räumte Bischof Tilman Jeremias den Angaben zufolge ein, dass der Wahlausschuss gern eine Kandidatin vorgeschlagen hätte. Der Ausschuss sei gezielt auf Frauen zugegangen. "Wir erlebten aber in den Antworten der Angesprochenen, dass Frauen noch immer einen stärkeren Blick auf ihre Familie haben oder die Belastung des Amtes größer einschätzen, als Männer das tun", sagte Jeremias. Für ihn bedeute das, dass Frauen künftig noch weitaus gezielter und stärker als bisher in Hinsicht auf die Übernahme von Leitungspositionen gefördert werden müssten.

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