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Erneut 21 Iraker bei unerlaubter Einreise in aufgegriffen

Kamminke  

Erneut 21 Iraker bei unerlaubter Einreise in aufgegriffen

26.10.2021, 14:15 Uhr | dpa

Erneut 21 Iraker bei unerlaubter Einreise in aufgegriffen. Bundespolizei

Ein Polizist der Bundespolizei steht in einer Leitstelle. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Im Osten Mecklenburg-Vorpommerns sind am Dienstag erneut Iraker bei der unerlaubten Einreise aufgegriffen worden. Zwischen Garz und Kamminke seien auf der Insel Usedom 21 Migranten in Gewahrsam genommen worden, teilte die Bundespolizei mit. Sie seien unter anderem nach einem Hinweis aus der Bevölkerung aufgegriffen worden. Ersten Ermittlungen zufolge seien die Menschen mit mehreren Fahrzeugen nach Deutschland eingeschleust worden. Als Reiseziel hätten sie Großbritannien angegeben.

Die Bundespolizei verzeichnet nach eigenen Angaben in den letzten Monaten verstärkt unerlaubte Einreisen aus Belarus über Polen nach Deutschland. Seit Anfang August seien bis einschließlich 25. Oktober in Mecklenburg-Vorpommern an der deutsch-polnischen Grenze 1046 unerlaubte Einreisen mit Bezug zu Belarus festgestellt worden. Im laufenden Monat seien es bereits 637.

Erst am Wochenende war bei Boock (Vorpommern-Greifswald) ein Schleuser mit einem Kleintransporter mit 31 irakischen Migranten gestoppt worden. Gegen den 34-Jährigen aus Polen, bei dem ein Einhandmesser und eine Sturmhaube gefunden wurden, wurde Haftbefehl erlassen. Den Irakern, darunter Kinder, sei es teilweise nicht besonders gut gegangen, hatte die Bundespolizei mitgeteilt.

Migranten zumeist aus dem arabischen Raum versuchen seit Monaten, über Belarus und das angrenzende Polen in die EU zu gelangen. Die Regierungen Deutschlands und Polens beschuldigen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU zu hindern - als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen gegen die ehemalige Sowjetrepublik.

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