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Etwas weniger Migranten auf der Belarus-Route

Frankfurt (Oder)  

Etwas weniger Migranten auf der Belarus-Route

28.10.2021, 15:15 Uhr | dpa

Etwas weniger Migranten auf der Belarus-Route. Bundespolizei kontrolliert an der deutsch-polnischen Grenze

Eine Beamtin der Bundespolizei bewacht zwei Migranten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Zahl der über Belarus und Polen nach Brandenburg kommenden Migranten ist in den vergangenen Tagen etwas abgeflaut. "Wo es von August, die ersten Wochen September bis Anfang, Mitte Oktober immer wieder deutliche Zuwächse von Woche zu Woche gab, sind wir jetzt an einem Punkt angekommen, wo es mehr oder weniger stagniert", sagte der Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin, Jens Schobranski, am Donnerstag in Frankfurt an der Oder.

Es gebe sogar leichte Rückgänge. "Aber trotzdem ist es eine große Herausforderung, das alles zu stemmen", fügte Schobranski hinzu. Allein im Oktober seien bisher mehr als doppelt so viele Migranten nach unerlaubter Einreise entdeckt worden als noch im September. Wie sich die Lage entwickeln werde, sei nicht abzusehen.

Seit dem Sommer kommen Menschen aus dem Irak sowie Syrien, Jemen und anderen Krisengebieten über Belarus und Polen nach Deutschland. Hintergrund ist die Ankündigung des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko, Migranten auf dem Weg in die Europäische Union nicht mehr aufzuhalten. Die meisten Ankömmlinge verzeichnet Brandenburg, aber auch Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind betroffen.

Insgesamt registrierte die Bundespolizei vom 1. bis einschließlich 26. Oktober an der deutschen Ostgrenze 4584 unerlaubte Einreisen mit Bezug zu Belarus. Seit Jahresbeginn waren es bisher 6995. Nur für Brandenburg meldete die Bundespolizei am Donnerstag für die Zeit vom 1. bis 27. Oktober 2530 unerlaubte Einreisen mit Bezug zu Belarus, für das Gesamtjahr 4034.

Um die Menschen zu erfassen, will die Bundespolizei wie angekündigt Anfang nächster Woche ein neues Registrierzentrum in Frankfurt an der Oder eröffnen. Von dort sollen Migranten auf andere Bundesländer verteilt werden. Die bisherige Registrierungsstelle der Bundespolizei in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung Brandenburgs in Eisenhüttenstadt werde anschließend geschlossen, sagte Schobranski.

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