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Protest in Halle im Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Halle (Saale)  

Protest in Halle im Tarifstreit im öffentlichen Dienst

16.11.2021, 05:20 Uhr | dpa

Protest in Halle im Tarifstreit im öffentlichen Dienst. Verdi

Eine Warnweste mit der Aufschrift "ver.di". Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Etwa 70 Landesbeschäftigte haben am Dienstag mit einer Protestaktion ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verliehen. Die Gewerkschaft Verdi rief in der Zeit zwischen 12.00 und 13.00 Uhr zu einer "aktiven Mittagspause" vor dem Haupteingang des Klinikums in Halle auf, wie die Veranstalter mitteilten. Neben den Klinikmitarbeitern waren auch die Tarifbeschäftigten der Martin-Luther-Universität in Halle zur Teilnahme aufgerufen worden.

"Wir fordern für unsere Mitglieder im Gesundheitswesen 300 Euro mehr im Monat, für die Auszubildenden ein Plus von 100 Euro. Das ist das Mindeste, was die Beschäftigten im Gesundheitswesen verdient haben", sagte ein Verdi-Sprecher bei der Kundgebung. In einigen Unikliniken wie in Leipzig werde in dieser Woche deshalb gestreikt, erklärte der Sprecher. Die Belastung in den Krankenhäusern sei zwar hoch, entsprechend müssten die Arbeitgeber endlich die Leistungen der Belegschaft würdigen. Legten die Arbeitgeber ein zufriedenstellendes Angebot vor, fielen die Streiks selbstverständlich, sagte der Sprecher. "Der Ball liegt bei den Arbeitgebern."

Die zweite Verhandlungsrunde war Anfang November ergebnislos beendet worden. Am 27. und 28. November soll in Potsdam weiter verhandelt werden. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit mehr als eine Million Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich, im Gesundheitswesen sogar 300 Euro mehr. Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder, vertreten durch den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU), wies die Forderungen als unrealistisch zurück.

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