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Verdopplung der Neuinfektionen: Erste Intensivstationen voll

Rostock  

Verdopplung der Neuinfektionen: Erste Intensivstationen voll

22.11.2021, 17:52 Uhr | dpa

Verdopplung der Neuinfektionen: Erste Intensivstationen voll. Corona-Schnelltests

Corona-Schnelltests liegen in einem Testzentrum auf einem Tisch. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Während die ersten Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern ausgelastete Intensivstationen melden, nimmt die vierte Corona-Welle weiter Fahrt auf. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) hat am Montag 658 Corona-Neuinfektionen gemeldet und damit fast doppelt so viele wie vor einer Woche (332). Am Freitag hatte es erstmals mehr als 1000 Neumeldungen gegeben.

Nach Angaben des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) von Montagmorgen waren die Intensivstationen von vier Kliniken im Land ausgelastet. Das Kreiskrankenhaus Demmin, die KMG Klinik Boizenburg, das Krankenhaus Ludwigslust und das DRK-Krankenhaus Grevesmühlen waren demnach betroffen. Weitere 14 Krankenhäuser meldeten nur noch begrenzte Kapazitäten. An das Divi-Register melden aus MV 32 Krankenhäuser ihre Intensivkapazitäten.

Laut Lagus stieg die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen im Vergleich zum Vortag am Montag um 5 auf 66. Eine Woche zuvor waren es laut Lagus 51. Insgesamt wurden demnach 265 Menschen mit Corona im Krankenhaus behandelt - 6 weniger als Vortag. Eine Woche zuvor lag die Zahl bei 202.

Die Corona-Ampel des Landes zeigt für weite Teile orange oder rot. Demnach wurden auf der risikogewichteten Stufenkarte nur noch die Landkreise Nordwestmecklenburg und Vorpommern-Greifswald gelb dargestellt. Die übrigen Landkreise und kreisfreien Städte wurden mit der zweithöchsten Stufe orange und der Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte mit der höchsten Stufe rot dargestellt. Dementsprechend gelten bereits in mehreren Landkreisen 2G-Regeln unter anderem in der Innengastronomie, bei Veranstaltungen, Messen sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen - dort haben nur Geimpfte und Genesene Zugang.

Die künftig bundesweit besonders wichtige Hospitalisierungsinzidenz wurde für Mecklenburg-Vorpommern mit 6,6 angegeben. Sie zeigt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit Covid-19 ins Krankenhaus gekommen sind - vorbehaltlich etwaiger Meldeverzüge. Am Tag zuvor hatte der Wert bei 5,4 und vor einer Woche bei 4,8 gelegen.

Bund und Länder hatten sich auf Schwellenwerte für die Hospitalisierungsinzidenz als Maßstab für neue Regeln verständigt. Demnach läge Mecklenburg-Vorpommern über der zweiten Schwelle von 6,0, ab der nicht nur flächendeckend 2G etwa bei Veranstaltungen und in der Gastronomie, sondern in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise oder andere Maßnahmen vorgesehen sind. Über die konkrete Umsetzung der Beschlüsse auf Landesebene wollte die Landesregierung am Montagabend und Dienstag beraten.

Nach Angaben des NDR soll zumindest die 3G-Regel im Nahverkehr für Schüler und Berufsschüler nicht gelten. Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) begründete das demnach mit der Schulpflicht und den Tests, die Schülerinnen und Schüler bislang zweimal pro Woche durchführen. Zudem kündigte sie im Gespräch mit dem Sender die Aussetzung des Schulsports bis Weihnachten und häufigere Corona-Tests für Schüler und Lehrer an - auch für Geimpfte und Genesene.

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