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Grünes Licht für Sonderprogramm zum Radwegeausbau

Potsdam  

Grünes Licht für Sonderprogramm zum Radwegeausbau

25.11.2021, 05:33 Uhr | dpa

Grünes Licht für Sonderprogramm zum Radwegeausbau. Radweg

Radfahrer fahren auf einem Radweg. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Der Bund hat nach Potsdamer Ministeriumsangaben alle von Brandenburg angemeldeten Projekte des Sonderprogramms Stadt und Land für den Ausbau der Radwege bewilligt. Damit kann das Radwegenetz im Land um weitere rund 37 Kilometer erweitert werden, wie das Verkehrsministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der Linksfraktion des Landtages mitteilte.

Größtes Vorhaben ist der Bau eines knapp zwölf Kilometer langen Radweges zwischen Wittstock/Dosse und Griebsee (Landkreis Ostprignitz-Ruppin), der im kommenden Frühjahr beginnen soll. Geplant ist, den Radweg bis nach Mirow in Mecklenburg-Vorpommern zu verlängern.

Mit dem Sonderprogramm stellt der Bund den Ländern Finanzmittel für den Radverkehr in Städten und Gemeinden zur Verfügung. Mit dem knapp 660 Millionen teuren Programm sollen vorwiegend Stadt-Umland-Verbindungen bis 2023 ausgebaut werden.

Damit will die Bundesregierung den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad fördern, um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen. Brandenburg beteiligt sich an der Ko-Finanzierung des Sonderprogramms in Höhe von fünf Prozent der Kosten.

Das Land hatte insgesamt 29 kommunale Projekte angemeldet. 18 beinhalten den Neu- oder Ausbau von Radwegen, die anderen sehen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an Bahnhöfen, Radwege-Beleuchtungen oder -Brücken vor.

Bis auf drei der letztgenannten Vorhaben seien alle anderen vom Bund bestätigt worden, erklärte das Verkehrsministerium auf dpa-Anfrage. Für die restlichen drei Projekte werde die Bestätigung im Dezember erwartet.

Das zweitlängste Radwege-Projekt ist eine fünf Kilometer lange Verbindung zwischen den Ortsteilen Zachow und Tremmen in Ketzin/Havel (Landkreis Havelland). Der Abschluss der im Juli begonnenen Bauarbeiten war für Oktober geplant. Wegen baulicher Verzögerungen sei ein Termin für die Fertigung derzeit leider nicht absehbar, erklärte der Landkreis Havelland auf Anfrage.

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