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Drogenhandel: Nach Razzien elf Tatverdächtige in U-Haft

Ludwigshafen am Rhein  

Drogenhandel: Nach Razzien elf Tatverdächtige in U-Haft

01.12.2021, 12:10 Uhr | dpa

Drogenhandel: Nach Razzien elf Tatverdächtige in U-Haft. Blaulicht

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Quelle: dpa)

Nach Wohn- und Geschäftsdurchsuchungen an mehreren Orten in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen sind zwei 35-Jährige sowie zwei 36 und 38 Jahre alte Männer festgenommen worden. Ihnen wird Drogenhandel vorgeworfen. Sie seien am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt worden und säßen nun in Untersuchungshaft, teilten Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Außerdem wurde ein 49-Jähriger vorläufig festgenommen. Er sitzt nun ebenfalls in Untersuchungshaft. Nach den bisherigen Ermittlungen bestehe der Verdacht, dass diese fünf Beschuldigten vor allem im Bereich der Vorderpfalz mit mehreren tausend Kilogramm Cannabis und mehreren Dutzend Kilogramm Kokain gehandelt haben. Sie sollen des Weiteren aus dem Drogenhandel stammende Gelder gewaschen haben.

Darüber hinaus wurden insgesamt sieben weitere tatverdächtige Männer vorläufig festgenommen. Ein Tatverdächtiger kam nicht in Untersuchungshaft. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte nicht verhaftet werden - nach ihm wird gefahndet. Es bestehe der Verdacht, dass diese acht Beschuldigten in der Vorderpfalz Amphetamin, Cannabis und Kokain sowie Grundstoffe zur Rauschgiftherstellung im dreistelligen Kilogrammbereich eingeführt, hergestellt und damit gehandelt haben.

Bei den Durchsuchungen mit über 700 Einsatzkräften wurden verschiedene Betäubungsmittel, darunter 15,3 Kilogramm Cannabis, etwa 8,6 Kilogramm Amphetamin und rund 2,2 Kilogramm Haschisch, geringe Mengen Kokain sowie eine Indoorplantage und mehrere Waffen sichergestellt. Außerdem wurden laut Mitteilung sieben hochwertige Fahrzeuge, Luxusuhren und Schmuck sichergestellt. Außerdem wurden Bankkonten gepfändet und Immobilien mit Sicherungshypotheken belegt.

Es bestehe der Verdacht, dass diese Gegenstände, Konten und Immobilien im Gesamtwert von 7,8 Millionen Euro mit Geldern aus dem Handel mit Betäubungsmitteln finanziert worden seien.

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