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Gottesdienste zu Weihnachten: Abstand und weniger Besucher

Hildesheim  

Gottesdienste zu Weihnachten: Abstand und weniger Besucher

05.12.2021, 08:02 Uhr | dpa

Gottesdienste zu Weihnachten: Abstand und weniger Besucher. Weihnachtsstern

Ein Weihnachtsstern hängt in der St. Johannis Kirche. Foto: Philipp Schulze/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Kirchen in Niedersachsen gehen fest davon aus, dass es trotz der schwierigen Corona-Lage zum diesjährigen Weihnachtsfest Präsenz-Gottesdienste geben wird. Allerdings: Wie in den vergangenen Wochen und Monaten nur mit deutlich reduzierten Besucherkapazitäten, klaren Hygienekonzepten, Abstandsgeboten sowie Listen zur Kontaktnachverfolgung, wie eine Umfrage ergab.

"Wir empfehlen unseren Gemeinden zudem eine 3G- oder eine 2G-Regelung", sagte der Sprecher der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, Benjamin Simon-Hinkelmann. Jede Kirchengemeinde entscheide dies aber selbst.

Das alles ist in Kirchen - und auch Moscheen und Synagogen - seit langem eingespielte Corona-Praxis und nicht neu. Aus dem Vorjahr gebe es zudem Erfahrungen und viele kreative Ansätze, etwa zu Open-Air-Veranstaltungen, betonte Simon-Hinkelmann.

Im ehrwürdigen katholischen Hildesheimer Dom St. Mariä Himmelfahrt können an besonderen Festtagen wie Weihnachten über 800 Menschen sitzend und stehend an Gottesdiensten teilnehmen. Zu Corona-Zeiten sind es nun maximal 80. "Vor der Pandemie waren viele Kirchen an Weihnachten proppenvoll. Das geht im Moment ganz sicher nicht", so Bistumssprecher Volker Bauerfeld.

Wie es genau an Weihnachten aussehen wird, vermag aufgrund der sich fast wöchentlich ändernden Gesamtlage kaum jemand vorherzusagen. Nächste Woche wird in Niedersachsen zudem eine novellierte Landes-Coronaverordnung erwartet. Die Kirchen hoffen, dass sich diese auch über die Weihnachtstage erstreckt. Bei 3G haben nur vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt. Bei 2G wären es nur Geimpfte und Genesene. In diesem Fall würde der Personenkreis der Nicht-Geimpften ausgeschlossen.

Bauerfeld verwies in dem Zusammenhang und mit Blick auf Artikel 4 des Grundgesetzes auf die Bedeutung des Grundrechtes auf Religionsausübung, das gewahrt werden müsse. Die bisherigen Vorkehrungen wie Abstands- und Hygieneregeln und Vorgaben zur Kontaktnachverfolgung würden von Pfarrgemeinden und den Gottesdienstbesuchern mit hoher Disziplin eingehalten.

In Bremen wird eine katholische Messe gestreamt und eine im Radio übertragen. "Es wird Präsenz-Gottesdienste geben. Die Frage ist wie", so Christof Haverkamp, Sprecher des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen, mit Blick auf die Auflagen. Zudem seien nach derzeitigem Stand alle Krippenfeiern möglich. Diese fänden teils im Außenbereich statt.

Die Vorbereitungen für die Weihnachtszeit laufen auch im Bistum Osnabrück. "Wir gehen davon aus, dass es Präsenzgottesdienste gibt", betonte der stellvertretende Bistumssprecher Thomas Arzner. Grundsätzlich gelte aber, dass die Gottesdienste gemäß der aktuellen Bundes- und Landesverordnung gefeiert würden. Geplant ist zudem, dass der Gottesdienst im Dom am 24. Dezember mit Bischof Franz-Josef Bode im Internet gestreamt wird. In Hildesheim werden Messen an Heiligabend, dem 1. Feiertag sowie Silvester und Neujahr live gestreamt.

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