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Ausstellung zu Flucht aus KZ: Erinnerung an Befreiung

Von dpa
11.04.2022Lesedauer: 1 Min.
77. Jahrestag der Befreiung - Mittelbau-Dora
Kränze liegen vor dem früheren Krematorium am Tag der Gedenkveranstaltung. (Quelle: Martin Schutt/dpa/dpa-bilder)
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In der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist am Montag an die Befreiung des NS-Konzentrationslagers in Nordthüringen auf den Tag genau vor 77 Jahren erinnert worden. Vertreter von Landtag, Landesregierung, Kommunen und Verbänden legten Kränze und Blumen nieder. Eine am Jahrestag eröffnete Ausstellung beschäftigt sich mit der Flucht von Häftlingen - und damit, wie die deutsche Bevölkerung darauf reagierte. "Es ist wichtig, dass diese Ausstellung aus der Perspektive der Geflüchteten erzählt wird", sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bei der Veranstaltung, an der auch zwei ehemalige Häftlinge des Lagers teilnahmen.

Gerade dieses KZ sei ein Beispiel dafür, dass die Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen zu lange aus der Sicht der Täter erzählt worden sei, sagte Ramelow. In Mittelbau-Dora mussten die Häftlinge seit Sommer 1943 in Stollenanlagen unter unmenschlichsten Bedingungen Rüstungsgüter, darunter die berüchtigten V2-Raketen, herstellen. Jeder dritte der rund 60.000 Häftlinge überlebte dies nicht. Der SS-Offizier und führende Konstrukteur der von den Nazis als "Vergeltungswaffen" bezeichneten V2-Raketen, Wernher von Braun, wurde noch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA und Westdeutschland als Raketen-Pionier gefeiert.

Am 11. April 1945 hatten US-Truppen das KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen erreicht. Sie fanden einige hundert kranke und sterbende Häftlinge vor, die die SS bei der Räumung des Lagers zurückgelassen hatte. Die meisten waren in den Tagen zuvor auf "Todesmärsche" geschickt worden. Das Lager mit rund 40 Außenlagern in der Harz-Region steht laut Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora exemplarisch für die Geschichte der KZ-Zwangsarbeit.

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