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Schwesig verurteilt bei KZ-Gedenken Putins Angriffskrieg

Von dpa
02.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Gedenkveranstaltung zur Befreiung der KZ-Außenstelle
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) spricht bei der Gedenkveranstaltung. (Quelle: Jens Büttner/dpa/dpa-bilder)
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat bei einer Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Wöbbelin an das Leid der im Frühjahr 1945 dort Festgehaltenen erinnert und Russlands Angriffskrieg in der Ukraine verurteilt. "Wladimir Putin hat mit seinem brutalen Angriffskrieg in der Ukraine den Frieden zerstört", sagte sie am Montag auf der Gedenkstätte des am 2. Mai 1945 von Amerikanern befreiten Konzentrationslagers nahe Ludwigslust. "Menschen werden getötet, verschleppt, eingesperrt, gefoltert."

Geschichte wiederhole sich nicht. "Wir leben in einer neuen Zeit", sagte die Regierungschefin. Doch auch diese neue Zeit sei mit Krieg, Gewalt, Grausamkeiten und unendlichem menschlichen Leid verbunden. Schwesig betonte die Verantwortung gerade der Deutschen. "Wir stehen für Freiheit, für eine offene Gesellschaft, für Menschenrechte und Selbststimmung und für die Unterstützung derer, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern kommen", sagte sie. "Wir stehen an der Seite der Angegriffenen und Verfolgten."

An der Gedenkveranstaltung nahmen unter anderem Angehörige von Überlebenden des Lagers aus mehrere Ländern sowie Mecklenburg-Vorpommerns Landesrabbiner Yuriy Kadnykov teil. Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde der Opfer gedacht.

Das KZ Wöbbelin existierte nur zehn Wochen lang kurz vor Kriegsende. Es wurde als Außenlager des KZ Neuengamme am 12. Februar 1945 an der Landstraße zwischen Wöbbelin und Ludwigslust eingerichtet. Im April 1945 wurden aus anderen Lagern evakuierte Häftlinge dort zusammengepfercht. Mehr als 5000 Menschen waren dort, binnen weniger Wochen starben mehr als 1000 von ihnen infolge der extremen Haftbedingungen an Krankheiten, Hunger und Erschöpfung.

Schwesig steht seit mehreren Wochen wegen ihrer lange Zeit sehr russlandfreundlichen Politik in der Kritik. Bis zum Einmarsch Putins in die Ukraine hielt sie an der umstrittenen Erdgaspipeline Nord Stream 2 fest, die wegen des Krieges letztlich keine Betriebserlaubnis erhielt. Schwesig hatte 2021 die Gründung der Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern vorangetrieben, die dabei helfen sollte, US-Sanktionen beim Bau der Erdgasleitung zu umgehen und sie so fertigzustellen.

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