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Frust bei Kaiserslautern: Später Knockout in Ingolstadt

Ingolstadt  

Frust bei Kaiserslautern: Später Knockout in Ingolstadt

02.02.2020, 13:44 Uhr | dpa

Die Enttäuschung beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern saß am Samstag tief, der Frust war riesig. Die Pfälzer belohnten sich nicht für eine gute Leistung beim Tabellenzweiten FC Ingolstadt und kassierten in der vierten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zur 1:2(0:0)-Niederlage. "Das war heute eine Top-Leistung von uns, aber leider kein Top-Ergebnis", haderte FCK-Trainer Boris Schommers. "Ich bin vor allem enttäuscht für meine Spieler, die sich heute nicht belohnt haben."

Die Serie ist nun gerissen. Nach zuletzt fünf Siegen und zwei Unentschieden keimte auf dem Betzenberg die Hoffnung, nochmal ins Aufstiegsrennen zurückzukehren. Doch nach der bitteren Niederlage ist der Rückstand auf den Relegationsplatz wieder auf neun Punkte angewachsen. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und hatten Lösungen. Daran müssen wir anknüpfen. Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken", sagte Carlo Sickinger, der Kapitän versuchte der Partie dennoch etwas positives abzugewinnen.

Vor 7738 Zuschauern bestimmte Kaiserslautern das Geschehen über weite Strecken und zeigte eine spielerisch ansprechende Leistung. Doch wie schon in der Vorwoche ließen die Roten Teufel zahlreiche Großchancen aus. Von Ingolstadt war lange nicht viel zu sehen, doch im Stile einer Spitzenmannschaft behielten die Schanzer in den entscheidenden Momenten die Oberhand. Ein Doppelpack von Thomas Keller (68. Minute, 90.+4) besiegelte die FCK-Niederlage. Der eingewechselte Timmy Thiele glich zwischenzeitlich aus (80.).

Die Enttäuschung in der Pfalz dürfte jedoch schnell der Vorfreude auf den DFB-Pokal weichen. Am Dienstagabend (18.30 Uhr) bietet sich dem FCK die Chance, gegen den abstiegsgefährdeten Bundesligisten Fortuna Düsseldorf ins Viertelfinale einzuziehen. Und wer weiß, welche Kräfte ein erneuter Pokalcoup im Blick auf den Ligaaltag freisetzen kann. Denn abschreiben will der Fritz-Walter-Verein sein großes Ziel noch nicht.

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