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Schweinfurt ist Deutschlands neuer "Blitz-Hotspot"

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Schweinfurt ist Deutschlands neuer "Blitz-Hotspot"

23.07.2019, 09:36 Uhr | dpa

Schweinfurt ist Deutschlands neuer "Blitz-Hotspot". Blitz

Ein Blitz schlägt ein. Foto: Thomas Rensinghoff/Archivbild (Quelle: dpa)

Deutschland ist im vorigen Jahr 446 000 Mal vom Blitz getroffen worden. Das war allerdings nur noch halb so oft wie vor zehn Jahren, wie der Blitz-Informationsdienst von Siemens am Dienstag mitteilte. "Auch im Jahr 2018 verzeichneten wir relativ wenige Gewitter", erklärte der Leiter Stephan Thern. "Der Jahrhundertsommer letztes Jahr war zu warm, die Wetterlagen waren sehr stabil, und Gewitterfronten fielen nicht so ausgeprägt aus." Als "Blitz-Hotspot" löste Schweinfurt den Landkreis Garmisch-Partenkirchen ab.

In der fränkischen Stadt registrierten die Experten im vergangenen Jahr fünf Einschläge pro Quadratkilometer. An zweiter und dritter Stelle folgten der Rheinisch-Bergische Kreis und der oberbayerische Landkreis Weilheim-Schongau mit vier Einschlägen pro Quadratkilometer. Da spiele die Nähe zu Höhen- und Gebirgslagen eine Rolle, sagte Thern. Am seltensten krachte es im Norden: In Kiel, Potsdam, Schwerin und im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden nur 0,2 Erdblitze pro Quadratkilometer gezählt.

Unter den Bundesländern war Mecklenburg-Vorpommern das Land mit den wenigsten Blitzen. In Europa reicht die Spanne von 0,04 Einschlägen pro Quadratkilometer in Irland bis 7,7 in Kroatien.

Schäden durch Blitzeinschläge sind in der Regel versichert - daher können die Daten des Informationsdienstes auch Verbrauchern helfen. Die Elektronik in Fernsehern, Waschmaschinen oder Industriesteuerungen kann auch durch Einschläge in einiger Entfernung beschädigt werden. Versicherungen, Wetterdienste, Sportanlagen, Industrieunternehmen und Stromnetzbetreiber sind Kunden des Dienstes.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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