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Karlsruher SC nach Pyro-Show zu Geldstrafe verurteilt

Nach Pyro-Show  

Karlsruher SC zu Geldstrafe verurteilt

09.08.2019, 07:42 Uhr

Karlsruher SC nach Pyro-Show zu Geldstrafe verurteilt. Brennende Pyrotechnik im Wildparkstadion: Der KSC ist zu 3.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Brennende Pyrotechnik im Wildparkstadion: Der KSC ist zu 3.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Der Karlsruher SC ist am Donnerstag vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt worden, nachdem seine Anhänger zum Abschied vom alten Stadion eine Pyro-Show abgehalten hatten. Doch das will der Verein nicht auf sich sitzen lassen.

3.000 Euro Geldstrafe soll der Karlsruher SC bezahlen, weil seine Fans im Anschluss an die Drittliga-Partie gegen die Würzburger Kickers am 3. November 2018 eine Abschiedsfeier vom alten Wildparkstadion gefeiert und dabei unter anderem rund 140 Seenotfackeln gezündet hatten. 

Hintergrund ist, dass die vom DFB beanstandete Pyro-Show nicht vom Verein organisiert worden war, sondern vom Karlsruher Fan-Dachverband Supporters. Der hatte laut dem KSC-Sicherheitsbeauftragten Holger Brandenburg alle nötigen Genehmigungen, die es für die Veranstaltung und die Pyro-Show brauchte.

Polizei und Branddirektion hatte das Abbrennen genauso erlaubt wie Ordnungs- und Bürgeramt. Zuvor hatte es extra einen Textlauf gegeben, die von einem Pyrotechniker abgenommen worden war.

KSC kündigt Berufung an

Das DFB-Sportgericht erkannte zwar an, dass die Supporters Veranstalter der Abschiedsfeier waren. Allerdings hätte auch der DFB die Feier genehmigen müssen, so das Gericht. Das Abbrennen der Pyrotechnik war ausdrücklich nicht Gegenstand der Verhandlung.

"Entgegen der Behauptung des KSC ging das Sportgericht aufgrund der Gesamtumstände davon aus, dass es sich bei der Abschiedsfeier im Wildparkstadion um eine mit dem vorangegangenen Spiel verbundene Veranstaltung gehandelt hat, auch wenn offiziell ein anderer Ausrichter verantwortlich zeichnete", so der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Stephan Oberholz.


Der KSC hält das hingegen für eine klare Kompetenzüberschreitung des Verbandes und will gegen das Urteil vorm DFB-Bundesgericht Berufung einlegen. 

Verwendete Quellen:

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