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Karlsruhe: Aufregung um Kunstwerk "Spring-Brunnen"

Kunstaktion in Karlsruhe  

"Spring-Brunnen" – Kunstwerk mehrmals aus dem Brunnen entfernt

27.08.2019, 16:39 Uhr | dpa, t-online.de

Karlsruhe: Aufregung um Kunstwerk "Spring-Brunnen" . Aus einem Brunnen ragen zwei Beine mit Gummistiefeln hervor: Das Kunstwerk "Spring-Brunnen" sorgte in Karlsruhe für Verwirrung. (Quelle: dpa/Uli Deck)

Aus einem Brunnen ragen zwei Beine mit Gummistiefeln hervor: Das Kunstwerk "Spring-Brunnen" sorgte in Karlsruhe für Verwirrung. (Quelle: Uli Deck/dpa)

In Karlsruhe sorgte das Werk eines Künstler-Duos für Verwirrung. Sie hatten in einem Brunnen ein Beinpaar mit Gummistiefeln kopfüber platziert. Die Stadtreinigung hielt das Objekt zunächst für Müll – und entfernte es. Nun hat der Künstler OMI Riester es erneut aufgestellt.

Aufmerksamkeit dürfte dem Künstlerehepaar Barbara Jäger und OMI Riesterer mit ihrem Sommerkunstwerk "Spring-Brunnen" sicher sein. Gleich zweimal wurde das Objekt aus einem Brunnen in Karlsruhe geholt. Wie die Zeitung "Badische Neueste Nachrichten" berichtet, haben am Montag drei Arbeiter der Stadtreinigung das Objekt, ein Torso aus Hosenbeinen und Gummistiefeln, aus dem Brunnen am Festplatz gehoben. Sie hielten die Kunstinstallation offenbar für Müll. Da der Karlsruher Brunnenwacht über eine Kunstaktion nichts bekannt gewesen sei, hätten sie das Objekt zum nächsten Abfalleimer gestellt. Zudem hätten die Arbeiter befürchtet, dass Menschen durch die scheinbar kopfüber feststeckende Figur verschreckt werden könnten.



Für einen in Not geratenen Menschen könne das Kunstwerk nicht gehalten werden, ist sich hingegen der Künstler OMI Riester sicher. "Wir wollten nicht, dass die Beine sich bewegen und wir wollten auch nicht an den Rand des Brunnens Kleidungsstücke und einen Helm legen." Denn das hätte missverstanden werden können.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Entstanden ist die Idee nach Riesterers Angaben auf der Rückfahrt aus dem Urlaub. Die Stadtwerke Karlsruhe hatten dazu aufgerufen, die Brunnen künstlerisch zu nutzen. Der springende Bauarbeiter solle die Lust auf Erfrischung in heißen Sommertagen symbolisieren.

Am Montagabend scheiterte auch der zweite Versuch, das Objekt in der Stadt aufzustellen. Diesmal hätten laut Medienberichten Unbekannte das Objekt wieder aus dem Wasser gehoben. So stellte der Künstler sein Werk am Dienstag ein weiteres Mal auf. "Die Leute machen Fotos und finden es lustig."

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