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Bundesgerichtshof verhandelt über Unternehmens-Bewertungen

Karlsruhe  

Bundesgerichtshof verhandelt über Unternehmens-Bewertungen

19.11.2019, 01:35 Uhr | dpa

Bundesgerichtshof verhandelt über Unternehmens-Bewertungen. Ein Bundesadler am Bundesgerichtshof

Bundesgerichtshof. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Bewertungssystem des Online-Portals Yelp beschäftigt heute den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Geklagt hat die Betreiberin mehrerer Fitnessstudios im Raum München. Sie wirft Yelp vor, wegen einer zu schlechten Gesamtbewertung Kunden verloren zu haben. (Az. VI ZR 495/18)

Auf Yelp vergeben die Nutzer einen bis fünf Sterne, dazu können sie etwas schreiben. In die Gesamtbewertung fließen allerdings nicht alle Bewertungen ein. Eine automatisierte Software identifiziert nur die "empfohlenen Beiträge", die Yelp für hilfreich hält. Bei einem der Studios führte das etwa zu 2,5 Sternen aufgrund von zwei Bewertungen. 74 überwiegend sehr positive Beiträge blieben unberücksichtigt.

Zuletzt hatte das Oberlandesgericht München Yelp untersagt, die Fitnessstudios auf diese Weise zu bewerten, und der Betreiberin Schadenersatz zugesprochen. Der BGH kann sein Urteil direkt am Verhandlungstag verkünden oder dafür einen Extra-Termin ansetzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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