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Karlsruhe: Disziplinarverfahren gegen 17 Polizisten eingeleitet

Auch gegen Karlsruher Beamte  

Disziplinarverfahren gegen 17 Polizisten eingeleitet

30.11.2020, 12:30 Uhr | dpa

Karlsruhe: Disziplinarverfahren gegen 17 Polizisten eingeleitet. Das Landeswappen von Baden-Württemberg auf der Uniform eines Polizisten (Symbolbild): Wegen rechtsextremer Inhalte in einer Chatgruppe wurden gegen mehrere Beamte Disziplinarverfahren eingeleitet.  (Quelle: imago images/U. J. Alexander)

Das Landeswappen von Baden-Württemberg auf der Uniform eines Polizisten (Symbolbild): Wegen rechtsextremer Inhalte in einer Chatgruppe wurden gegen mehrere Beamte Disziplinarverfahren eingeleitet. (Quelle: U. J. Alexander/imago images)

Rechtsextreme Bilder in Chatgruppe entdeckt: In Baden-Württemberg wurden erneut Disziplinarverfahren gegen 17 Polizisten eingeleitet. Auch Beamte aus Karlsruhe sind betroffen. 

Wegen rechtsextremer Bilder und Kennzeichen in einer Chatgruppe sind gegen 17 baden-württembergische Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Auf einem sichergestellten Mobiltelefon seien die Ermittler auf die Chatgruppe gestoßen, in der auch Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen geteilt worden sein sollen, teilte das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen am Montag mit. Zehn beteiligte Beamte seien Angehörige der Bereitschaftspolizei in Bruchsal, die anderen sieben arbeiteten inzwischen bei den Polizeipräsidien in Karlsruhe, Mannheim und Pforzheim.

Einer der Beamten soll drei Bilder mit nationalsozialistischem Hintergrund geteilt haben. "Ein weiterer Beamter veröffentlichte nach derzeitigem Stand in dieser Gruppe drei Bilder mit vermeintlich rassistischem Hintergrund", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Göppingen, bei dem die Bereitschaftspolizei angeschlossen ist. Die weiteren 15 Polizeibeamten der Chatgruppe hätten diese Bilder kritik- und kommentarlos hingenommen, hieß es.

"Unabhängig von einer strafrechtlichen Bewertung durch die Staatsanwaltschaft werden alle Möglichkeiten des Disziplinar- und Dienstrechts durch die Dienststellen ausgeschöpft und ein Fehlverhalten konsequent geahndet", teilte das Präsidium weiter mit. In den vergangenen Monaten waren wiederholt ähnliche Fälle im Südwesten bekannt geworden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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