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Karlsruhe: Amtsgericht testet neuen Bürgerservice für Justizfragen

Einfacherer Zugang  

Amtsgericht testet neuen Bürgerservice für Justizfragen

08.02.2021, 12:28 Uhr | dpa

Karlsruhe: Amtsgericht testet neuen Bürgerservice für Justizfragen. Blick in den Empfangsbereich des neuen Bürgerservice Justiz am Karlsruher Amtsgericht: Mit dem Service sollen Menschen eine zentrale Anlaufstelle für ihre Anliegen haben und nicht mehr erst das richtige Gebäude suchen müssen. (Quelle: dpa/Deck)

Blick in den Empfangsbereich des neuen Bürgerservice Justiz am Karlsruher Amtsgericht: Mit dem Service sollen Menschen eine zentrale Anlaufstelle für ihre Anliegen haben und nicht mehr erst das richtige Gebäude suchen müssen. (Quelle: Deck/dpa)

Das Amtsgericht Karlsruhe testet einen neuen Service für Anliegen aller Art. Das soll den Bürgern einen einfacheren Zugang zu Recht ermöglichen.

Mit einem neuen Bürgerservice Justiz am Karlsruher Amtsgericht sollen Menschen eine zentrale Anlaufstelle für ihre Anliegen haben und nicht mehr erst das richtige Gebäude suchen müssen. Ist das Pilotprojekt erfolgreich, soll es auf andere Städte übertragen werden, in denen das Amtsgericht auch auf mehrere Standorte verteilt ist.

Stefan Conzelmann, Gruppenleiter des neuen Bürgerservice Justiz am Karlsruher Amtsgericht, führt ein Beratungsgespräch durch. (Quelle: dpa/Deck)Stefan Conzelmann, Gruppenleiter des neuen Bürgerservice Justiz am Karlsruher Amtsgericht, führt ein Beratungsgespräch durch. (Quelle: Deck/dpa)

Justizminister Guido Wolf (CDU) sprach anlässlich der Präsentation des Vorhabens am heutigen Montag von einem übersichtlichen, unkomplizierten und niedrigschwelligen Serviceangebot der Justiz. "Vieles kann direkt vor Ort im Bürgerservice Justiz abschließend erledigt werden." Er hoffe, dass das Bürgern einen einfacheren Zugang zum Recht ermögliche.

Zu einem Amtsgericht müssen Bürger zum Beispiel, wenn es um Beratungshilfe, Klagen, Rechtsmittel, einstweilige Verfügungen oder Erbausschlagungen geht. Oder wenn sie Vollstreckungs, Räumungs- oder Gewaltschutz sowie Unterbringung oder Erbscheine beantragen wollen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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