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Millionenspritze für Feuerwehren im Norden

Kiel  

Millionenspritze für Feuerwehren im Norden

18.07.2019, 12:20 Uhr | dpa

Mit neun Millionen Euro aus einem Förderprogramm können Kommunen in Schleswig-Holstein in diesem Jahr Feuerwehrhäuser modernisieren, erweitern oder neu bauen. Die gesamte Investitionssumme beträgt mehr als 78 Millionen Euro, wie Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) am Donnerstag in Kiel sagte. Von 80 Anträgen seien 73 bewilligt worden. Für 2020 sind noch einmal zwei Millionen Euro vorgesehen. Darüber hinaus sieht die mittelfristige Finanzplanung derzeit keine weiteren Extra-Förderprogramme für die Feuerwehren vor.

Dazu betonte Grote, Brandschutz sei eine Pflichtaufgabe der Kommunen. Im Land gibt es mehr als 1300 freiwillige Feuerwehren mit insgesamt 49 000 Kameraden. Von den neun Millionen Euro Fördergeld für das laufende Jahr stammen fünf Millionen aus Rückflüssen aus dem kommunalen Finanzausgleich - das ist also Geld der Kommunen.

Eine Förderung der Feuerwehr-Einrichtungen habe es in dieser Größenordnung bisher noch nicht gegeben, sagte Grote. Zwar sei es die Pflicht der Kommunen, die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. Aber viele Gerätehäuser der Feuerwehr seien mittlerweile zu klein für die heute größeren Fahrzeuge. Zudem würden oft bessere Sanitärräume benötigt. Die Verteilung der Mittel wurde nach einem Punktesystem geregelt. Insgesamt hatten die Kommunen Fördermittel von rund 17 Millionen Euro beantragt.

Dass nicht viel mehr Anträge gestellt wurden, führte der Vorsitzende des Landesfeuerverbandes, Frank Homrich, darauf zurück, dass viele Kommunen darauf nicht vorbereitet waren. Die Möglichkeit sei für viele Gemeinden überraschend gekommen. Grote verwies auf die Notwendigkeit einer vorausschauenden Planung. Wie groß der tatsächliche Sanierungsbedarf insgesamt ist, konnte Homrich nicht sagen. Dieser sei schwer zu ermitteln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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