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Innenminister Grote: Extremismus bei Polizei nicht dulden

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Innenminister Grote: Extremismus bei Polizei nicht dulden

22.07.2019, 11:18 Uhr | dpa

Innenminister Grote: Extremismus bei Polizei nicht dulden. Hans-Joachim Grote (CDU)

Hans-Joachim Grote (CDU), Innenminister von Schleswig-Holstein, will Extremismus bei der Polizei nicht dulden. Foto: C. Rehder/Archivbild (Quelle: dpa)

Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) hat ein entschlossenes Vorgehen gegen fremdenfeindliche Tendenzen von Polizisten angekündigt. "Wir setzen auf eine Null-Toleranz-Strategie: Extremismus aller Art ist nicht akzeptabel", sagte Grote den "Kieler Nachrichten" (Montagausgabe). Fälle wie in anderen Bundesländern gelte es zu verhindern.

Nach Angaben des Innenministeriums gab es im Norden in den vergangenen fünf Jahren 13 Verdachtsfälle. Gegen insgesamt 23 Personen sei ermittelt worden. Verurteilt wurde aber nur ein Mitarbeiter der Landespolizei. "Hier ging es um fremdenfeindliche Sprüche, eine Körperverletzung oder rassistisch anmutende Aussagen in sozialen Medien", sagte Landespolizeidirektor Michael Wilksen dem Blatt.

Die Debatte über einen möglichen Rechtsruck bei Bundeswehr und Polizei hatte der frühere Unions-Bundestagsfraktionschef Friedrich Merz angestoßen. "Wir verlieren offenbar Teile der Bundeswehr an die AfD. Wir verlieren Teile der Bundespolizei an die AfD", sagte der CDU-Politiker im Juni der "Bild am Sonntag".

Der Landesverband der Gewerkschaft der Polizei forderte am Montag eine Intensivierung der Fortbildungsangebote. Dazu könnte die Landespolizei die Zusammenarbeit mit externen Bildungseinrichtungen verstärken. "Wir konnten keine direkten Werbeaktivitäten der AfD in Reihen der Landespolizei beobachten", sagte der Landesvorsitzende Torsten Jäger.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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