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Regierung kämpft um Millionenförderung für Batterieforschung

Kiel  

Regierung kämpft um Millionenförderung für Batterieforschung

14.08.2019, 17:11 Uhr | dpa

Regierung kämpft um Millionenförderung für Batterieforschung. Thilo Rohlfs

Thilo Rohlfs (FDP), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein. Foto: Christian Charisius/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem verpassten Zuschlag für die Batteriezellern-Forschungsfabrik hofft die Landesregierung auf eine Millionenförderung für den Standort Itzehoe. Am dortigen Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) könnte mit bis zu 20 Millionen Euro Bundesmitteln eine Forschungsfertigung von Hochleistungsakkus für die Schifffahrt entstehen, sagte Technologie-Staatssekretär Thilo Rohlfs am Mittwoch. Die Finanzierung sei aber noch völlig offen.

Am Mittwoch erarbeiteten 20 Experten aus der Forschung, von Unternehmen und von Landesregierung bei einem Treffen in Kiel eine Projektskizze. Das Institut habe bereits Erfahrung mit der Entwicklung von Energiespeichern sowohl im Über- als auch Unterwasserbereich, sagte Rohlfs. Dankbar sei eine weitere Erforschung von stationären Speichern, in der Anwendung zum Beispiel beim Projekt E-Highway an der Autobahn 1.

Ende Juni hatte Münster (Nordrhein-Westfalen) das Rennen um die Forschungsfabrik gewonnen. Das Fraunhofer-Institut im Kreis Steinburg soll künftig aber Teil eines Netzwerks zur Batterieforschung sein. Dafür stehen nach Angaben des Technologieministeriums in Kiel noch weitere Bundesmittel bereit. Das Land müsste das Projekt ebenfalls finanziell unterstützen. Auch die Stadt Itzehoe wird sich finanziell an dem Projekt beteiligen.

Der Bund steckt mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Batterieforschung. Schleswig-Holstein wollte im Falle eines Zuschlags für Itzehoe als Fabrikstandort 145 Millionen Euro aufbringen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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