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CDU: HVV-Preiserhöhung für Schleswig-Holstein inakzeptabel

Kiel  

CDU: HVV-Preiserhöhung für Schleswig-Holstein inakzeptabel

16.08.2019, 17:03 Uhr | dpa

Die CDU im Kieler Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, Pläne für Tariferhöhungen beim Hamburger Verkehrsverbund HVV nicht hinzunehmen. "Wir sollten auf der Gesellschafterversammlung gegen die Erhöhung stimmen", sagte am Freitag der CDU-Wirtschaftspolitiker Lukas Kilian. "Es ist nicht im Interesse des Landes Schleswig-Holstein, das Pendeln im Gebiet des HVV zu verteuern." Gerade für die Pendler der Umlandgemeinden würde die Preiserhöhung zu einer weiteren Belastung führen.

Der HVV gelte nach einer Untersuchung des ADAC schon heute als einer der teuersten Nahverkehrsverbünde, sagte Kilian. Nun sei zum Beispiel geplant, das Profi-Ticket für drei und fünf Ringe um 2,3 Prozent zu verteuern. In Hamburg selbst seien zum Teil gar keine Erhöhungen vorgesehen. Auch die Kreise am Hamburger Rand sollten sich bei der Abstimmung gegen eine Preiserhöhung aussprechen, sagte Kilian.

"Das Mehrheitsstimmrecht der Hansestadt Hamburg darf nicht dazu führen, auf Kosten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein Preiserhöhungen zu beschließen", sagte Kilian. "Das ist kein fairer Umgang miteinander." Zudem setze der HVV ein falsches Signal. "Wer Pendler von der Straße auf die Schiene bekommen möchte, kann das nur mit attraktiven Angeboten schaffen und nicht mit weiteren Preiserhöhungen."

Der HVV hatte Ende Juli seine Tarifpläne nach Protesten revidiert. Demnach sollen die Preise nicht - wie zunächst angekündigt - für 2020 um durchschnittlich 2,2 Prozent steigen. Nun sind höchstens 1,8 Prozent vorgesehen. Aber eben auch 2,3 Prozent im Umland, wie Kilian kritisierte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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