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Grunderwerbsteuer echter Kassenfüller für den Staat

Kiel  

Grunderwerbsteuer echter Kassenfüller für den Staat

23.08.2019, 16:54 Uhr | dpa

Schleswig-Holstein hat binnen zehn Jahren aus der Grunderwerbsteuer rund 4,13 Milliarden Euro eingenommen. Dies geht aus einer Übersicht des Finanzministeriums für die Deutsche Presse-Agentur hervor. Demnach stiegen die jährlichen Einnahmen aus dieser Steuer von 190 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 654 Millionen Euro im Jahr 2018. Im laufenden Jahr seien bislang 746 Millionen Euro geflossen.

Auf diesen kontinuierlichen Anstieg und die Höhe der Einnahmen verwies am Freitag der CDU-Sozialpolitiker Werner Kalinka im Zusammenhang mit dem Ziel der Jamaika-Koalition, Familien beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung zu entlasten. "Eine Entlastung beim Kauf einer ersten selbst genutzten Immobilie wäre vor allem für junge Familien sehr hilfreich", sagte er.

Wer für 300 000 Euro kauft, muss derzeit bei einem Satz von 6,5 Prozent 19 500 Euro Grunderwerbsteuer zahlen. Dieser Steuersatz ist bundesweit mit der höchste, nachdem er in finanzieller Notlage zunächst von Schwarz/Gelb von 3,5 auf 5 Prozent erhöht wurde und dann noch einmal von der Koalition aus SPD, Grünen und SSW auf 6,5.

Im Bestreben von Jamaika, den Immobilienkauf günstiger zu machen, hatte zunächst Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) angeregt, die Grunderwerbsteuer um 0,5 Punkte zu senken. Mittlerweile prüft ihr Ressort mehrere Modelle zur Verringerung der Belastung.

Kalinka bekundete Sympathie für den Vorschlag seines Grünen-Landtagskollegen Lars Petersdotter, nach bayerischem Modell junge Familien über eine Eigenheimförderung gezielt zu unterstützen. "Welchen Weg wir gehen, ist zweitrangig. Hauptsache, den jungen Familien wird geholfen", sagte Kalinka.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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