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Weiterer Mann für Raubüberfall in Norderstedt vor Gericht

Kiel  

Weiterer Mann für Raubüberfall in Norderstedt vor Gericht

26.08.2019, 11:58 Uhr | dpa

Für einen brutalen Raubüberfall in Norderstedt bei Hamburg muss sich seit Montag ein weiterer Tatverdächtiger vor dem Landgericht Kiel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 23-Jährigen vor, im Dezember 2017 an dem Raubüberfall auf das Einfamilienhaus einer vietnamesischen Familie beteiligt gewesen zu sein. Laut Anklage soll der Mann ebenfalls als Paketbote verkleidet in das Haus eingedrungen und dieses nach Wertgegenständen durchsucht haben. Der Mann ist wegen schweren Raubes angeklagt. Ein Urteil könnte am 12. September fallen.

Der 56 Jahre alte Drahtzieher wurde bereits im April rechtskräftig zu sechseinhalb Jahren wegen versuchten besonders schweren Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung verurteilt. Er hatte das Vorgehen geplant und dafür unter anderem einen Elektroschocker, Kabelbinder und einen Transporter beschafft sowie mehrere Mittäter eingesetzt. Zwei von ihnen wurden im Juni 2018 vom Landgericht Kiel zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie legten aber ebenso wie die Staatsanwaltschaft Revision ein, so dass diese Urteile noch nicht rechtskräftig sind.

Bei dem Überfall wurde eine Frau durch einen Sturz schwer verletzt. Die damals 18 Jahre alte Tochter der Familie konnte im Obergeschoss noch die Polizei rufen. Der nun vor Gericht stehende Mann soll die junge Frau mit einem Elektroschocker getasert und wie ihre Mutter geknebelt haben. Die Mutter war von den Tätern auch noch mit Kabelbindern gefesselt worden.

Nach der Tat konnte der nun angeklagte Verdächtige wie der Drahtzieher, der in der Nähe auf die Beute wartete, zunächst fliehen. Einer der Täter wurde noch am Tatort, ein weiterer wenig später festgenommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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