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Kripo im Norden bekommt Hightech-Labor

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Kripo im Norden bekommt Hightech-Labor

13.09.2019, 14:43 Uhr | dpa

Kripo im Norden bekommt Hightech-Labor. Polizei

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten während einer Ermittlung. Foto: Silas Stein/Archivbild (Quelle: dpa)

Für die Verbrecherjagd bekommt die Kriminalpolizei in Schleswig-Holstein ein hochmodernes Laborgebäude. Der viergeschossige Bau mit rund 160 Labor-, Funktions- und Büroräumen auf einer Nutzfläche von 4200 Quadratmetern soll im Frühjahr 2021 fertig sein, wie die Gebäudemanagementgesellschaft GMSH am Freitag zum Richtfest mitteilte. Das Land bringt dafür für 29 Millionen Euro auf.

"Für die Arbeit von Justiz und Polizei ist die zuverlässige und professionelle Untersuchung und Bewertung der Spurenlagen an Beweismitteln grundlegend", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU). "So wie die angemessene Ausstattung einer jeden Polizistin und eines jeden Polizisten für uns ein zentrales Anliegen war, so ist auch die nicht sichtbare Ausstattung unserer Sicherheitsbehörden von entscheidender Bedeutung." Das Gebäude werde höchste Anforderungen an die komplexe Arbeit des kriminaltechnischen Instituts erfüllen.

Der Neubau ist den Angaben zufolge erforderlich, weil es immer mehr Untersuchungsaufträge für Beweisgegenstände gibt, für die auch mehr Personal und mehr Analysegeräte notwendig sind. Die verfeinerten Untersuchungsmethoden seien langfristig mit der Lüftungstechnik im Altbau nicht realisierbar. Für eine eindeutige Identifizierung müssten Kreuzkontaminationen vermieden werden, um eine strikte Trennung von Täter- und Opferspuren sicherzustellen. Dafür müssten das Raumklima konstant sein, die Luft frei von Partikeln und die Lichtverhältnisse optimal.

Das Kriminaltechnische Institut ist zentraler forensischer Dienstleister der Landespolizei. Es ist zuständig für kriminalwissenschaftliche und -technische Untersuchungen von Beweismitteln in Strafverfahren. Jährlich erledigen die rund 110 Mitarbeiter 14 000 Untersuchungsaufträge an etwa 40 000 Gegenständen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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