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Kiel: Kontrollwoche der Polizei zur Einhaltung der Gurtpflicht und Handys am Steuer gestartet

Kontrollwoche gestartet  

Polizei macht Jagd auf Handysünder im Auto

16.09.2019, 15:48 Uhr

Kiel: Kontrollwoche der Polizei zur Einhaltung der Gurtpflicht und Handys am Steuer gestartet. Polizist mit Halt-Schild: In Schleswig-Holstein startet eine Kontrollwoche zur Überprüfung der Gurtpflicht sowie Nutzung von Handys am Steuer. (Quelle: imago images/Symbolbild/Revierphoto)

Polizist mit Halt-Schild: In Schleswig-Holstein startet eine Kontrollwoche zur Überprüfung der Gurtpflicht sowie Nutzung von Handys am Steuer. (Quelle: Symbolbild/Revierphoto/imago images)

Am Montag startet die Polizei Schleswig-Holstein eine Kontrollwoche. Sie will verstärkt überprüfen, ob Autoinsassen angeschnallt sind. Außerdem geht es um Ablenkung im Straßenverkehr.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein will diese Woche verstärkt Autos kontrollieren. Es geht bei der Kontrollwoche vor allem darum, die Einhaltung der Gurtpflicht zu prüfen. Außerdem will die Polizei darauf achten, ob Autofahrer ihre Handys am Steuer nutzen und sich so vom Verkehr ablenken lassen. Das kündigte die Polizei am Montag an.

18.000 Verstöße gegen die Gurtpflicht

"Sicherheitsgurte retten Leben!" appellierte die Polizei. Die Schwere der Unfallfolgen hänge oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht. Ein besonderes Augenmerk wollen die Beamten auf die Sicherheit der mitfahrenden Kinder legen.

2018 zählte die Landespolizei über 18.000 Verstöße gegen die Gurtpflicht. Mindestens sieben von 122 Verkehrstoten waren im vergangenen Jahr als Fahrer oder Beifahrer nicht angegurtet. Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 Euro Verwarnungsgeld geahndet, wer Kinder im Fahrzeug nicht sichert, muss mit bis zu 70 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Handy am Steuer kann böse enden

Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion ist das Thema Ablenkung beim Fahren durch mobile Geräte wie Handys oder Smartphones. Immer mehr Menschen lassen sich während der Fahrt ablenken: 2017 wurden 12.790 Fahrzeugführer beim Telefonierten oder Tippen erwischt, 2018 waren es schon 16.509. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 wurden bereits 9.089 Verstöße aufgedeckt. 

Manche Unfälle enden tödlich – bei sechs im ersten Halbjahr 2019 war offenbar die Ablenkung durch Handys schuld. "Bei diesen Unfällen wurde zum Beispiel festgestellt, dass zum Unfallzeitpunkt eine WhatsApp-Nachricht geschrieben wurde", heißt es in der Polizeimeldung. In einem Fall soll das klingelnde Handy neben dem tödlich verunglückten Radfahrer auf der Straße gelegen haben.


Aufgrund dieser traurigen Bilanz hält die Polizei strenge Kontrollen für notwendig. Sie legt allen Verkehrsteilnehmern ans Herz: "Während der Fahrt Finger weg vom Smartphone!"

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