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Streit ums Weihnachtsgeld: Beamte schlagen Kompromiss vor

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Streit ums Weihnachtsgeld: Beamte schlagen Kompromiss vor

26.09.2019, 15:02 Uhr | dpa

Streit ums Weihnachtsgeld: Beamte schlagen Kompromiss vor. Daniel Günther

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Foto: Soeren Stache/Archivbild (Quelle: dpa)

In den Konflikt zwischen Landesregierung und Beamtenbund um dessen Forderung nach Rückkehr zum Weihnachtsgeld kommt Bewegung. Dem dbb sei klar, dass eine komplett Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes noch nicht realistisch sei, sagte der Landesvorsitzende Kai Tellkamp am Donnerstag bei einer Kundgebung vor dem Landtag. Als Kompromiss schlug er vor, von 2020 an allen Beamten jährlich 1000 Euro zu zahlen. Das sei finanzierbar und ein sachgerechter Schritt zu einem fairen Umgang mit den Beamten.

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) nannte den Vorschlag sehr respektabel. Er stellte sich mit Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) und Sozialminister Heiner Garg (FDP) rund 150 Delegierten von Fachgewerkschaften. Sie wurden mit Trillerpfeifenlärm begrüßt und verabschiedet.

Bei den bisherigen Plänen fühle sich der dbb auf den Arm genommen, sagte Tellkamp und forderte ein spürbares Signal der Regierung. Sonst könne es auch eine Großdemonstration geben. Die Regierung will die Besoldung zwischen 2021 und 2024 in vier Schritten um insgesamt ein Prozent anheben - zusätzlich zu den Erhöhungen, die aus der Übernahme der Tarifabschlüsse für Angestellte erwachsen. Von 2019 bis 2021 gibt es damit laut Finanzministerium ein Plus von insgesamt 8 Prozent.

Die damalige große Koalition hatte 2007 in zugespitzter Haushaltslage das Weihnachtsgeld für Beamte erheblich gekürzt. Das führte laut dbb zu Einbußen zwischen 15 000 und 25 000 Euro. Die Besoldungspläne der Regierung entsprächen offenkundig nicht den Erwartungen der Mitarbeiter, sagte Günther. Er betonte, untere Einkommensgruppen hätten immer Weihnachtsgeld bekommen. Und für Kinder habe es immer 400 Euro gegeben. Jamaika stärke das Personal in Schulen, Justiz und Polizei und entlaste Eltern bei den Kita-Beiträgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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