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Kiel: Ulf Kämpfer sieht in Kiel Platz für 30.000 neue Wohnungen

OB Ulf Kämpfer  

"Kiel hat Platz für 30.000 neue Wohnungen"

23.10.2019, 16:27 Uhr | dpa

Kiel: Ulf Kämpfer sieht in Kiel Platz für 30.000 neue Wohnungen. Kranführer in Kiel: Die Stadt hat nach Angaben von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer Flächenpotenzial für bis zu 30.000 neue Wohnungen. (Quelle: imago images/penofoto)

Kranführer in Kiel: Die Stadt hat nach Angaben von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer Flächenpotenzial für bis zu 30.000 neue Wohnungen. (Quelle: penofoto/imago images)

Die Versorgung der Kieler mit dem passenden Wohnraum sieht der amtierende Oberbürgermeister Ulf Kämpfer als eine Schicksalsfrage für Kiel. Er sieht Platz für 30.000 neue Wohnungen – dabei ist die Stadt im letzten Jahr geschrumpft.

Die Landeshauptstadt Kiel hat nach Angaben von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer Flächenpotenzial für bis zu 30.000 neue Wohnungen. Damit könnte Kiel sogar den höchsten Bedarfsprognosen für neue Wohnungen gerecht werden, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch. Dabei sei nach den jüngsten Entwicklungen davon auszugehen, dass Kiel langsamer wachse als in der Vorausberechnung von 2015 bis 2030 angenommen. Im vergangenen Jahr sei Kiel sogar um knapp 1.200 Einwohner geschrumpft.

Die Versorgung aller Bevölkerungsschichten mit bezahlbarem und geeignetem Wohnraum nannte Kämpfer eine Herkulesaufgabe und Schicksalsfrage für Kiel. Um dieses Problem besser angehen zu können, habe Kiel die Gründung der Kieler Wohnungsbaugesellschaft im September beschlossen.

Die KiWoG soll nächstes Jahr ihre Arbeit aufnehmen und in den nächsten Jahren mindestens 1.000 Wohnungen erhalten, langfristig 4.000 Wohnungen. Als weitere Maßnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum nannte Kämpfer ein Vorkaufsrecht der Stadt für Grundstücke, den forcierten Ausbau von Dachgeschossen sowie den Bau von 2.000 Wohneinheiten für Studierende.

Nicht nur Arme im Blick

Die Entscheidung der Stadt Norderstedt, statt bisher 30 Prozent künftig 50 Prozent neuer Wohnflächen für Sozialwohnungen anzubieten lässt sich laut Kämpfer für Kiel nicht 1:1 umsetzen. Denn in Kiel seien niedrigere Mieten eher erzielbar als im Hamburger Speckgürtel.

Und für Investoren müsse sich eine Mischkalkulation lohnen. Laut Kämpfer waren in Kiel im vergangenen Jahr bereits 43 Prozent der neuen Wohnungen Sozialwohnungen – obwohl nur 30 Prozent vorgegeben sind. Er würde sich wünschen, dass der Anteil weiter steige.


Man dürfe aber nicht nur bezahlbaren Wohnraum für Arme im Blick haben, sondern auch geeigneten Wohnraum für junge Familien, damit sie nicht ins Grüne in die Kreise Rendsburg-Eckernförde oder Plön abwandern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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