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Kiel: Thyssenkrupp investiert 250 Millionen in U-Boot-Werft

Hunderte neue Jobs geplant  

Thyssenkrupp investiert 250 Millionen in Ausbau der U-Boot-Werft

04.11.2019, 14:01 Uhr | dpa

Kiel: Thyssenkrupp investiert 250 Millionen in U-Boot-Werft. Ein U-Boot liegt in Kiel auf dem Gelände der Werft: Thyssenkrupp plant eine umfangreiche Millioneninvestition für den Standort. (Quelle: dpa/Carsten Rehder)

Ein U-Boot liegt in Kiel auf dem Gelände der Werft: Thyssenkrupp plant eine umfangreiche Millioneninvestition für den Standort. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

Der Werftstandort in Kiel soll deutlich ausgebaut werden. Deswegen plant Thyssenkrupp nun eine Millioneninvestition in die U-Boot-Werft. Außerdem sollen Hunderte neue Arbeitsplätze entstehen.

Thyssenkrupp Marine Systems (TkMS) will die U-Boot-Werft in Kiel mit Investitionen von 250 Millionen Euro bis zum Jahr 2023 ausbauen. "Ziel ist es, den Werftstandort zum internationalen Kompetenzzentrum für den konventionellen U-Bootbau weiter zu entwickeln", sagte TkMS-Chef Rolf Wirtz der Deutschen Presse-Agentur.

"Unser Anspruch ist, Europas modernstes Marineunternehmen zu sein." Dank der guten Auftragsentwicklung sollen bis Ende 2020 unternehmensweit rund 500 neue Mitarbeiter eingestellt werden, der Großteil davon in Kiel. Von den rund 6.000 Beschäftigten bei TkMS sind etwa 2.800 in Kiel tätig. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei konventionellen U-Booten.

Rolf Wirtz (l), Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp Marine Systems, und Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, stehen auf der Fregatte. (Quelle: dpa/Carsten Rehder)Rolf Wirtz (l), Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp Marine Systems, und Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, stehen auf der Fregatte. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einem guten Tag für die maritime Industrie in Schleswig-Holstein. Der Standort Kiel werde mit den geplanten Investitionen zu einer der modernsten Marineschiffbauwerften in Europa. Zudem werde die Zukunftsfähigkeit der maritimen Industrie deutlich.


Kritisch äußerte sich Wirtz zu politischen Vorgaben für Exporte. Man teile mit vielen "die tiefe Sorge, dass die andauernden Diskussionen über die Ausgestaltung von Verteidigungsetats und Rüstungsexporten richtungsweisende Marine-Projekte nachhaltig negativ beeinflussen". Die Branche benötige auch künftig Exportunterstützung durch die Bundesregierung und einheitliche europäische Rahmenbedingungen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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