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Kiel: Ordnungsdienst verteilt tausende Anzeigen in ersten Monaten

Über 50 Anzeigen pro Tag  

Ordnungsdienst verteilt in Kiel Tausende Anzeigen

12.11.2019, 14:49 Uhr | dpa

Kiel: Ordnungsdienst verteilt tausende Anzeigen in ersten Monaten. Ein "Knöllchen" steckt unter einem Scheibenwischer: In Kiel geht der Ordnungsdienst nicht nur gegen Falschparken vor. (Quelle: dpa/Symboldbild)

Ein "Knöllchen" steckt unter einem Scheibenwischer: In Kiel geht der Ordnungsdienst nicht nur gegen Falschparken vor. (Quelle: Symboldbild/dpa)

Der Kommunale Ordnungsdienst in Kiel hat alle Hände voll zu tun: Mitarbeiter verteilen im Schnitt 52 Anzeigen pro Tag. Das Ordnungsamt arbeitet dabei mit der Polizei zusammen – unterscheidet sich aber von dieser.

Der vor einem halben Jahr am 13. Mai gegründete Kommunale Ordnungsdienst in Kiel hat allein in den vier Monaten vom 1. Juni bis 30. September 6.350 Anzeigen geschrieben – rechnerisch 52 jeden Tag, teilte ein Stadtsprecher mit. 6.000 Anzeigen galten Verstößen gegen die Verkehrsordnung, etwa Radfahrern in Fußgängerzonen, Blockaden von Behindertenparkplätzen oder der Missachtung von Feuerwehrzufahrten.

Rund 350 Anzeigen betrafen allgemeine Ordnungswidrigkeiten. Dazu gehören zum Beispiel Verstöße gegen die Anleinpflicht für Hunde, unerlaubte Abfallentsorgung, die Verunreinigung von Grünanlagen, etwa in der Grillsaison, oder achtlos weggeworfene Zigarettenkippen auf Spielplätzen oder Straßen.

Zudem begleiten die 16 Mitarbeiter flankierend städtische Kontrollen im Bereich Jugendschutz, Gewerbe- und Gaststättenrecht. "Der Kommunale Ordnungsdienst hat in den ersten Monaten sehr schnell in seine Aufgaben hineingefunden und sich etabliert", zog der Sprecher eine positive Zwischenbilanz.

Enge Zusammenarbeit mit der Polizei

Schwerpunktmäßig ist der Ordnungsdienst in Zweierstreifen in der Innenstadt, am Bahnhof und in den Problemstadtteilen Gaarden und Mettenhof im Einsatz. "Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist gut", sagte ein Stadtsprecher. Nachdem bereits die Ausbildung durch die Polizeidirektion unterstützt wurde, seien weitere gemeinsame Schulungen geplant.


Die Arbeit soll bis zum Frühjahr 2020 ausgewertet und mit der Selbstverwaltung erörtert werden. Die Bediensteten tragen Uniformen mit der Aufschrift "Ordnungsamt".

Sie dürfen bei einem konkreten Anlass Bürger befragen, anhalten und festhalten, Platzverweise aussprechen und durchsetzen. Sie tragen keine Schusswaffe, zur Verteidigung aber einen Schlagstock. Pfefferspray soll nur zur Abwehr gefährlicher Tiere dienen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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