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Kiel: Regierung und Fraktionen unterzeichnen Pakt für Uniklinikum

Fette Finanzspritze  

So will Kiel die Zukunft des Uniklinikums sichern

12.11.2019, 16:57 Uhr | dpa

Kiel: Regierung und Fraktionen unterzeichnen Pakt für Uniklinikum. Blick auf das Klinikum in Kiel: Das Krankenhaus soll eine Finanzspritze bekommen. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

Blick auf das Klinikum in Kiel: Das Krankenhaus soll eine Finanzspritze bekommen. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Um die Zukunft des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel zu sichern, haben sich Regierung und Fraktionen auf ein Finanzpaket geeinigt. 

Regierung und weite Teile des Landtags haben sich auf ein umfassendes Finanzpaket zur Sicherung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) verständigt. "Der Zukunftspakt ist ein finanzieller Kraftakt von bis zu einer Milliarde Euro", sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) am Dienstag bei der Vorstellung der Vereinbarung. Der UKSH-Vorstandsvorsitzende Jens Scholz sprach von einem "Befreiungsschlag", der den jährlich rund 500.000 Patienten und den 14.000 Mitarbeitern an den Standorten Kiel und Lübeck Verlässlichkeit gebe.

Das Finanzierungskonzept sieht eine Mischung aus Landesmitteln und Kreditaufnahme vor. Das Land übernimmt dabei Altschulden in Höhe von 340 Millionen Euro. Hinzu kommen Zusagen für Investitionsmittel von rund 400 Millionen Euro und eine Aufstockung des jährlichen Investitionszuschusses auf 50 Millionen Euro bis 2028. "Wir stärken damit langfristig den Medizin- und Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein", sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien (CDU).


Neben Vertretern der Landesregierung unterzeichneten auch die Chefs der Koalitionsfraktionen von CDU, Grünen und FDP sowie der Oppositionsfraktionen von SPD und SSW den Pakt. Geplant ist, in einer zweijährigen Pilotphase ein neues Arbeitszeitmodell für Verbesserungen in der Pflege zu testen. "Ich freue mich, dass es gelungen ist, neben den wichtigen Weichenstellungen zur Sanierung des UKSH gleichzeitig neue Impulse für die Arbeitsbedingungen zu setzen", sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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