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Kiel: Cyber-Attacke auf Kieler Uni legte 30.000 Rechner lahm

30.000 Computer betroffen  

Cyber-Attacke auf Kieler Uni legt Tausende Rechner lahm

13.11.2019, 15:44 Uhr | dpa

Kiel: Cyber-Attacke auf Kieler Uni legte 30.000 Rechner lahm. Computer mit Binärcode: Die Uni Kiel ist Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. (Quelle: dpa/Symbolbild/Oliver Berg)

Computer mit Binärcode: Die Uni Kiel ist Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. (Quelle: Symbolbild/Oliver Berg/dpa)

Internet und Mail-Verkehr funktionierten kaum noch: Die Uni Kiel erholt sich derzeit von einem schweren Cyber-Angriff. Die Störung hatte vor allem für die Studierenden und Forscher der Hochschule Folgen.

Ein Cyber-Angriff hat den Forschungs- und Lehrbetrieb der Universität Kiel in den vergangenen zwei Wochen erheblich gestört. Betroffen gewesen seien bis zu 30.000 Rechner, sagte Uni-Sprecher Boris Pawlowski am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Das Internet und der E-Mailverkehr hätten nicht oder nur sehr langsam funktioniert.

Inzwischen hätten die IT-Experten im Rechenzentrum der Uni das Problem in den Griff bekommen. Zumindest bei einem Teil der Rechner laufe wieder alles reibungslos. Zuvor hatten NDR 1 Welle Nord und die "Kieler Nachrichten" berichtet.

Massenhafter Botnet-Angriff

Die Abteilung Cyber-Kriminalität des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Täter ausfindig zu machen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Bei der Cyber-Attacke habe es sich nicht um eine Erpressung gehandelt oder den Versuch, Viren einzuschleusen, erläuterte Pawlowski. Vielmehr sei es den Tätern darum gegangen, die Computer mit einem massenhaften Botnet-Angriff durch Anfragen zu überlasten und so lahmzulegen.


"Der Dienstbetrieb wurde erheblich eingeschränkt", sagte Pawlowski. Als Beispiele nannte er Internetangebote für digitales Lernen oder Infos zu Seminaren. Besonders ärgerlich sei gewesen, dass zeitlich befristete Forschungsanträge nicht eingereicht werden konnten. "Das hat uns ganz schön Ärger bereitet."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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