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Eine Wölfin in Schleswig-Holstein, 105 Rudel in Deutschland

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Eine Wölfin in Schleswig-Holstein, 105 Rudel in Deutschland

02.12.2019, 12:45 Uhr | dpa

Eine Wölfin in Schleswig-Holstein, 105 Rudel in Deutschland. Ein Wolf steht in einem Gehege

Ein Wolf steht in einem Gehege im Wildpark Neuhaus. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Während in Deutschland nach einer neuen Auswertung 105 Wolfsrudel inzwischen wieder ansässig sind, ist in Schleswig-Holstein lediglich eine einzige Wölfin den Behörden aktuell bekannt. Die Wölfin sei zuletzt im Sommer im Kreis Segeberg nachgewiesen worden, sagte eine Sprecherin des Tierschutzministeriums am Montag in Kiel. Der sogenannte Problemwolf "GW924m", der lange im Kreis Pinneberg und dann in Kreis Ostholstein Schafe gerissen hatte, sei wohl nach Mecklenburg-Vorpommern weitergezogen. Eine DNA-Probe hatte am 15. November bestätigt, dass "GW924m" am 26. Oktober bei Grambow/Schwerin Nutztiere gerissen hat.

Die Auswertung des Monitoringjahres 2018/19 über Wölfe in Deutschland wurde am Montag in Bonn vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) veröffentlicht. Demnach konzentriert sich das Vorkommen der streng geschützten Tiere weiter auf ein Gebiet von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen. Die meisten Wolfsverbände leben in Brandenburg (41), gefolgt von Sachsen (22) und Niedersachsen (21). Ein Wolfsrudel besteht meist aus drei bis elf Tieren - den Eltern und den Nachkommen der letzten zwei Jahre.

Erstmals seit der Ausrottung der Art in Deutschland seien zudem in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein jeweils einzelne ortstreue Wölfe bestätigt worden, hieß es vom BfN. Insgesamt sind demnach in Deutschland mindestens zwischen 275 und 301 erwachsene Tiere erfasst.

Das Monitoringjahr dauert vom 1. Mai bis zum 30. April. Das BfN und das DBBW führen darin die von den Ländern erhobenen Daten zusammen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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