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Günther begrüßt Agrar-Beschluss der Regierungschefs

Kiel  

Günther begrüßt Agrar-Beschluss der Regierungschefs

06.12.2019, 10:48 Uhr | dpa

Günther begrüßt Agrar-Beschluss der Regierungschefs. Daniel Günther (CDU)

Daniel Günther (CDU, l), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, begrüßt den Agrar-Beschluss der Regierungschefs. Foto: Axel Heimken/Archivbild (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther (CDU) hat einen Beschluss der Ministerpräsidenten zur Agrarwirtschaft als "starkes Signal an die Adresse der Landwirte in Deutschland" begrüßt. Die Bauern lieferten hochwertige Lebensmittel, produzierten nachwachsende Rohstoffe, prägten die heimische Kulturlandschaft und bereicherten urbane wie ländliche Räume, heißt es in dem Donnerstagabend gefassten Beschluss der Ministerpräsidenten. "Dafür haben sie die Wertschätzung der Gesellschaft verdient", sagte Günther am Freitag.

Die Regierungschefs verwiesen auf wachsende Anforderungen der Branche insbesondere bei Tierwohl, Klima-, Arten-, Ressourcen- und Gewässerschutz. Dies werde zu Veränderungen für viele Betriebe führen, die unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse der Landwirtschaft gestaltet werden müssten, sagte Günther. Ziel von Bund und Ländern sei es, die Landwirtschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.

Um die Akzeptanz der Betriebe und deren Zukunft zu sichern, seien deutliche bürokratische Entlastungen auf EU- wie auf nationaler Ebene nötig, heißt es in dem Beschluss. Zudem setzen Bund und Länder auf ein "starkes und verlässliches Agrarbudget". Die zwei Säulen der EU-Agrarpolitik müssten erhalten bleiben. Dabei sollten zusätzliche Leistungen im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz besonders honoriert werden. Beim Aktionsprogramm Insektenschutz müssten Agrarbelange berücksichtigt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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