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Kiel: Regierung von Daniel Günther will Flüchtlinge aus Griechenland holen

"Menschen in Not helfen"  

Regierung in Kiel will Flüchtlinge aus Lagern holen

04.03.2020, 14:54 Uhr | dpa

Kiel: Regierung von Daniel Günther will Flüchtlinge aus Griechenland holen. Daniel Günther: Der Regierungschef will Flüchtlingen helfen. (Quelle: dpa/Carsten Rehder)

Daniel Günther: Der Regierungschef will Flüchtlingen helfen. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

In Kiel hat die Landesregierung verkündet, Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Die Situation vor Ort hat sich verschärft. Das Angebot stößt auf Zuspruch – es gibt aber auch Kritik. 

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat erneut die Bereitschaft seines Bundeslandes erklärt, minderjährige Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufzunehmen. "Seit dem Wochenende hat sich die Lage im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Griechenland dramatisch verschärft", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Schleswig-Holstein hat in der Vergangenheit mehrfach seine Bereitschaft erklärt, Menschen in Not zu helfen und sich an Kontingentlösungen zu beteiligen, die die Bundesregierung mit den europäischen Partnern aushandelt. Wir sollten hier ein Beispiel geben", betonte Günther.

Er mahnte: "Nötig ist eine kontrollierte und gesteuerte Flüchtlingsaufnahme. Eine Situation wie 2015 darf sich nicht wiederholen."

Lager in Griechenland sind überfüllt

Die Lage hatte sich verschärft, nachdem die Türkei die Grenzen zur EU für Migranten für offen erklärt hatte. Nach UN-Angaben harren Tausende Migranten bei Kälte auf der türkischen Grenzseite zu Griechenland aus. Viele wollen weiterziehen. Die Lager in Griechenland sind bereits überfüllt. Griechische Sicherheitskräfte setzten mehrfach Blendgranaten und Tränengas ein, um Menschen zurückzudrängen.

Wie Günther plädieren auch Vertreter von Grünen, SPD und Linken für eine Aufnahme von Geflüchteten. In der Union befürchten viele, dass die Aufnahme einer bestimmten Zahl von Flüchtlingen weitere Menschen motivieren würde, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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