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Kiel: Das sagt Ex-Bundestrainer Heiner Brand zum THW-Titel

Nach Titel für THW Kiel  

Ex-Bundestrainer erklärt Kiel für "stärkste Mannschaft"

24.04.2020, 12:00 Uhr | t-online, sid, dpa

Kiel: Das sagt Ex-Bundestrainer Heiner Brand zum THW-Titel. Ex-Handball-Bundestrainer Heiner Brand: Er hält offenbar viel von THW Kiel.  (Quelle: imago images/Archivbild/Kadir Caliskan)

Ex-Handball-Bundestrainer Heiner Brand: Er hält offenbar viel von THW Kiel. (Quelle: Archivbild/Kadir Caliskan/imago images)

Nach dem Abbruch der Handball-Bundesliga ist der THW Kiel zum Deutschen Meister erklärt worden. Der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand findet das gut – und macht sich zugleich Sorgen um die Zukunft des Sports. 

Für Trainerlegende Heiner Brand ist der THW Kiel zurecht zum deutschen Meister in der abgebrochenen Handball-Bundesliga (HBL) ernannt worden. "Meiner Meinung nach ist die stärkste Mannschaft der Saison Meister geworden," sagte der Weltmeistercoach von 2007 im Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Und mit Flensburg liegt die zweitstärkste auf dem zweiten Platz."

Die Entscheidung der HBL, die mithilfe einer Quotientenregelung Kiel zum Gewinner der abgelaufenen Saison gekürt hatte, sei laut Brand "sicherlich keine hundertprozentig gerechte Lösung. Es hätte noch einiges passieren können." Allerdings befinde man sich "in besonderen Zeiten und die muss auch der Sport akzeptieren."

Sorgen um nächste Saison, Sponsoren und Fans

Sorgen mache sich der 67-Jährige nicht nur um den Handball, sondern auch "um viele weitere Sportarten wie Basketball oder Eishockey". Eine Handball-Saison ohne Zuschauer kann sich Brand nur schwer vorstellen: "Ich hoffe natürlich, dass es eine Lösung geben wird."

Zwar gebe es viel Verständnis der Sponsoren und Fans, und die Ausgleichsforderungen wegen ausgefallener Spiele würden hoffentlich nicht zu hoch ausfallen.

"Aber auch die Sponsoren können durch die Corona-Situation in wirtschaftliche Probleme geraten und werden dann andere Prioritäten setzen als die Unterstützung eines Sportvereins", meinte der 67-Jährige. "Auch der normale Zuschauer wird angesichts Kurzarbeitergelds oder gar Arbeitslosigkeit nicht mehr so engagiert dabei sein können wie zuvor."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen sid, dpa

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