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Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Kiel

Zentrale Kundgebung  

Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Kiel

16.10.2020, 13:04 Uhr | dpa

Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Kiel. Verdi-Flaggen (Symbolbild): Am Montag findet in Kiel eine zentrale Kundgebung des landesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)

Verdi-Flaggen (Symbolbild): Am Montag findet in Kiel eine zentrale Kundgebung des landesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. (Quelle: Christoph Soeder/dpa)

Auf dem Exerzierplatz in Kiel findet die zentrale Kundgebung des landesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. Die Stadt rechnet mit erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs.

Bei der zentralen Kundgebung in Kiel rechnet Verdi mit bis zu 1.000 Teilnehmern. Im Tarifkonflikt um die Gehälter von rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Deutschland hat die Gewerkschaft Verdi für Montag zu landesweiten Warnstreiks in Schleswig-Holstein aufgerufen. Der Exerzierplatz ist laut Angaben der Stadt ab 4 Uhr morgens gesperrt. Autos müssen vorher entfernt werden. Auch auf Kiels Straßen wird sich der Warnstreik auf den Verkehr auswirken. Die Aufzüge beginnen bei den Stadtwerken Kiel am Uhlenkrog, am Städtischen Krankenhaus in der Chemnitzstraße sowie am Gewerkschaftshaus in der Legienstraße und enden am Exerzierplatz.

Zahlreiche Betriebe stehen still

Nach Angaben der Gewerkschaft werden von den ganztägigen Warnstreiks Stadtwerke, Stadtverwaltungen und Entsorgungsbetriebe ebenso betroffen sein wie Wasser- und Schifffahrtsämter, Theater, kommunale Krankenhäuser, Kitas, Rettungsdienste, Sparkassen und Arbeitsagenturen. Die Warnstreiks sollen mit dem jeweiligen Frühdienst starten und bis zum Spätschichtende dauern. Wegen der Corona-Pandemie werde auf Abstand und Hygiene besonderer Wert gelegt. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen sei Pflicht.

Die Tarifverhandlungen sollen am Donnerstag nächster Woche fortgesetzt werden. Die Gewerkschaften fordern ein Lohn- und Gehaltsplus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat für Erzieherinnen und Erzieher, Busfahrer, Müllwerker, Rathausmitarbeiter und zahlreiche andere Angestellte.

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