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Neue Corona-Regeln: Amateurfußball eingestellt

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Neue Corona-Regeln: Amateurfußball eingestellt

27.10.2020, 17:15 Uhr | dpa

Neue Corona-Regeln: Amateurfußball eingestellt. Fußbälle

Bälle liegen im Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden in Schleswig-Holstein auch den Sport betreffen. In einer für Freitag angekündigten Landesverordnung soll festgelegt werden, dass in dem gesamten Bundesland auch beim Amateursport nur noch maximal zehn Personen zusammentreffen dürfen. Der komplette Spielbetrieb im Amateurfußball wurde daraufhin noch am Dienstag für vorerst dreieinhalb Wochen eingestellt. Im Profisport, für den diese Zehner-Regel bei den Aktiven nicht gilt, soll die Zuschauerzahl auf maximal 100 begrenzt werden.

Betroffen wären davon unter anderem die Handballer des THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt sowie die Fußballer von Holstein Kiel und des VfB Lübeck. Besonders beim deutschen Meister THW ist man über den Vorstoß der Landesregierung verwundert. "Wir haben in den vergangenen Wochen bewiesen, dass unser Konzept mit unterschiedlichen Sektoren, vielen Eingängen, großem Abstand und dem Tragen der FFP2-Masken während der gesamten Veranstaltung hervorragend funktioniert. Die Zuschauer und alle Beteiligten waren sehr diszipliniert", sagte Geschäftsführer Viktor Szilagyi. Das Champions-League-Heimspiel gegen Veszprem soll an diesem Mittwoch noch vor 2000 Fans stattfinden.

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) beschloss, den Spielbetrieb bei den Amateuren zunächst bis zum 22. November einzustellen. "Die erneute Unterbrechung des geplanten Spielbetriebs ist ein schwerer Schlag für uns und unsere Vereine. Es steht aber außer Frage, dass wir die Entscheidung mittragen und uns an die behördlichen Vorgaben halten werden", sagte SHFV-Präsident Uwe Döring. Über eine Fortsetzung der Saison wird später entschieden.

Beim Landessportverband (LSV) Schleswig-Holstein soll zunächst der genaue Inhalt der neuen Landesverordnung abgewartet werden. Schon am Montag hieß es aber in einer LSV-Mitteilung: "Unsere Sportvereine haben vielfach bewiesen, dass sie die Hygieneregeln vorbildlich umsetzen und damit das Infektionsrisiko minimieren."

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