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Küçükkaraca: Rechte Bedrohung trotz Corona nicht vergessen

Mölln  

Küçükkaraca: Rechte Bedrohung trotz Corona nicht vergessen

23.11.2020, 15:39 Uhr | dpa

Küçükkaraca: Rechte Bedrohung trotz Corona nicht vergessen. Cebel Küçükkaraca

Cebel Küçükkaraca, der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, spricht. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Am 28. Jahrestag der rechtsradikalen Brandanschläge von Mölln hat der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H), Cebel Küçükkaraca, mehr Konsequenz gegen Rechtsradikalismus und Rassismus gefordert. Rechtsradikale verbreiteten menschenverachtende Haltungen im Internet und in aller Öffentlichkeit. Diese Bedrohungslage dürfe auch während der Corona-Krise nicht unbeachtet bleiben, sagte Küçükkaraca am Montag.

In der Nacht zum 23. November 1992 hatten zwei Neonazis Brandsätze auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser geworfen. Dabei wurden die 51 Jahre alte Bahide Arslan sowie ihre Enkelinnen Yeliz Arslan (10) und Ayşe Yilmaz (14) getötet. Neun weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die damals 19 und 25 Jahre alten Täter wurden wegen dreifachen Mordes zu zehn Jahren Jugendstrafe beziehungsweise zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide haben ihre Strafen inzwischen verbüßt.

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