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Kiel: 27 Bewerbungen für Sport-Modellprojekte eingegangen

Auch aus Kiel  

27 Bewerbungen für Sport-Modellprojekte im Norden eingegangen

08.04.2021, 13:11 Uhr | dpa

Kiel: 27 Bewerbungen für Sport-Modellprojekte eingegangen. Fußballschuhe hängen an einem Geländer (Symbolbild): 27 Projekte haben sich in der Landeshauptstadt Kiel beworben. (Quelle: imago images/Avanti)

Fußballschuhe hängen an einem Geländer (Symbolbild): 27 Projekte haben sich in der Landeshauptstadt Kiel beworben. (Quelle: Avanti/imago images)

Viele Kommunen im Norden wollen gemeinsamen Sport unter Corona-Bedingungen wieder möglich machen. In der Landeshauptstadt sind fast 30 Bewerbungen für Modellprojekte eingegangen.

Für Modellprojekte im Sport unter Corona-Bedingungen sind bei der Landesregierung in Kiel 27 Bewerbungen fristgerecht eingegangen. Sie kommen aus den Kreisen Dithmarschen, Ostholstein, Nordfriesland, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Steinburg und Pinneberg sowie den kreisfreien Städten Kiel, Flensburg und Neumünster.

Dies teilte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Donnerstag mit. Modellprojekte sollen ab 19. April in Kreisen und kreisfreien Städten möglich sein, in denen die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen unter 100 liegt. Mit Ausnahme des Kreises Segeberg ist dies in den genannten Kommunen momentan der Fall, wobei Neumünster nur knapp unter dem Inzidenzwert 100 steht.

Innenministerin begeistert vom Engagement

"Diese beeindruckende Zahl an Bewerbungen stellt einmal mehr das herausragende Engagement unserer Sportlerinnen und Sportler im Land unter Beweis", kommentierte Sütterlin-Waack. "Sie wollen zeigen, dass ihre Konzepte greifen und Sport auch unter Pandemiebedingungen möglich machen – ich finde das klasse." Die Jury aus Vertretern der Kommunalen Landesverbände, des Landessportverbandes und des Innenministeriums werde die Konzepte nun daraufhin prüfen, ob sie die geforderten Voraussetzungen erfüllen.

Dazu gehören außer einer wissenschaftlichen Begleitung Schutz- und Hygienekonzepte, konsequentes Testen und eine IT-gestützte Nachverfolgung der Kontakte. Auch klare Abbruchkriterien für den Fall eines Misserfolgs werden verlangt. Die Landesregierung wird voraussichtlich am nächsten Dienstag bekanntgeben, welche Projekte zum Zuge kommen. "Wir werden nur die besten auswählen, weil es wichtig ist, dass diese guten Beispiele dann später überall im Land eingesetzt werden können", sagte die Ministerin.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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