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Kiel/Schleswig-Holstein: Schlie will Ehrenamtler gesondert impfen lassen

Außerhalb der Impfzentren  

Schlie will Ehrenamtler gesondert impfen lassen

29.04.2021, 12:09 Uhr | dpa

Kiel/Schleswig-Holstein: Schlie will Ehrenamtler gesondert impfen lassen. Klaus Schlie (CDU), Präsident des schleswig-holsteinischen Landtags (Archivbild): Er will die Zentrierung auf Impfzentren und Hausärzte auflockern. (Quelle: dpa/ Axel Heimken)

Klaus Schlie (CDU), Präsident des schleswig-holsteinischen Landtags (Archivbild): Er will die Zentrierung auf Impfzentren und Hausärzte auflockern. (Quelle: Axel Heimken/dpa)

Bis zu den Sommerferien soll die Hälfte der Schleswig-Holsteiner geimpft sein: Landtagspräsident Schlie geht davon aus, dass das möglich ist. Dazu müssten flexiblere Impfsysteme geschaffen werden – beispielsweise für Menschen in Ehrenämtern.

Der Präsident des Landtags in Kiel plädiert dafür, Ehrenamtler gesondert impfen zu lassen. Dabei sollte die bestehende Impf-Priorisierung so gelassen werden, wie sie derzeit ist, sagte Klaus Schlie (CDU) der "Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung".

"Aber ich glaube, es wäre sinnvoll, bestimmte Gruppen außerhalb des Impfzentrums- oder Hausärztesystems zu impfen. Und das möglichst zügig, sobald sie dran sind." So sei es "doch leicht, Feuerwehrleute zentral durch Ärzte impfen zu lassen – etwa in den Kreisfeuerwehrzentralen". Er könne sich auch vorstellen, dass dort auch Mitarbeiter anderer Hilfsorganisationen oder der Tafeln zentral geimpft werden könnten.

Prozesse sollen beschleunigt werden

Eine Neid-Debatte drohe deshalb nicht, sagte Schlie weiter. "Im Gegenteil. Wenn man bestimmte Gruppen zentral impfen kann, hat das Vorteile für alle. Es ist wenig ratsam, wenn nun alle zu den Hausärzten laufen oder die Impfzentren stürmen."

Schlie ist zudem überzeugt davon, dass es künftig mit zunehmendem Impfstoff auch flexiblere Impfsysteme wie Drive-In-Zentren geben sollte. So könne der Impfprozess entbürokratisiert und beschleunigt werden. Handlungsbedarf sieht er zudem bei den Obdachlosen.

"Wir müssen nicht nur die Helfenden impfen, sondern auch die Menschen, die am meisten von Armut betroffen sind." Schlie geht davon aus, dass zu Beginn der Sommerferien 50 Prozent der Bevölkerung geimpft sein könnten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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