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Coronavirus/1. FC Köln: Heldt findet Debatte um Gehaltsverzicht "unverschämt"

Corona-Krise im Fußball  

Horst Heldt findet Debatte um Gehaltsverzicht "unverschämt"

19.03.2020, 12:12 Uhr | dpa

Coronavirus/1. FC Köln: Heldt findet Debatte um Gehaltsverzicht "unverschämt". Horst Heldt: Der Geschäftsführer des 1. FC Köln findet klare Worte in der Debatte um Gehaltsverzicht in der Bundesliga. (Quelle: imago images/RHR-Foto)

Horst Heldt: Der Geschäftsführer des 1. FC Köln findet klare Worte in der Debatte um Gehaltsverzicht in der Bundesliga. (Quelle: RHR-Foto/imago images)

In den letzten Tagen kam häufiger die Forderung auf, hochbezahlte Fußballer sollen doch bitte auf ihr Gehalt verzichten. FC-Geschäftsführer Horst Heldt hat dazu eine klare Meinung.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sprach von einem "Beitrag" zur Überwindung der Krise, der Geschäftsführer des 1. FC Köln, Horst Heldt von "populistischen Scheißausdrücken". Im Fußball ist eine Diskussion über die Solidarität der Profis entbrannt. Forderungen, wonach hoch bezahlte Stars in den schweren Zeiten der Corona-Pandemie auf Teile ihres Gehalt verzichten sollen, erregen Aufsehen.

"Ich fände es in Ordnung, wenn Spieler, die ganz große Gehälter bekommen, zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes gegenüber ihrem Arbeitgeber, ihren Vereinen, ein bisschen zurückhaltender wären mit dem Geld", sagte Söder der "Bild".

Erste Reaktionen aus dem Sport ließen nicht lange auf sich warten. Und waren kontrovers. "Ich weiß, dass Fußballprofis ein soziales Gewissen haben. Ich finde es unverschämt, das öffentlich zu diskutieren und infrage zu stellen", kommentierte Heldt.

Erster Bundesliga-Klub setzt Zeichen

Dagegen hält Christian Seifert die Vorschläge des bayerischen Ministerpräsidenten für nachvollziehbar. "Was Markus Söder gesagt hat, ist das, was viele Menschen denken", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga. Er wisse "von Clubs, die längst mit ihren Spielern darüber sprechen und vielleicht schon umgesetzt haben. Viele Akteure müssen ihren Beitrag leisten."

Mit Borussia Mönchengladbach haben nun die ersten Profis eines Bundesliga-Klubs auf Teile ihres Gehalts verzichtet. Ob die Kölner Profis noch nachziehen, bleibt abzuwarten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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