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Köln: Erste Lkw-Kontrollen nach Durchfahrtsverbot

Bußgelder verhängt  

Erste Lkw-Kontrollen nach Durchfahrtsverbot in Köln

29.08.2019, 13:42 Uhr | t-online.de, dpa

Köln: Erste Lkw-Kontrollen nach Durchfahrtsverbot. Lkw auf einer Rastanlage der A 1 in der Nähe von Köln: Um das Durchfahrtsverbot für Lkw durchzusetzen, sind jetzt erste Kontrollen erfolgt. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Manngold)

Lkw auf einer Rastanlage der A 1 in der Nähe von Köln: Um das Durchfahrtsverbot für Lkw durchzusetzen, sind jetzt erste Kontrollen erfolgt. (Symbolbild) (Quelle: Manngold/imago images)

Seit einer Woche gilt das Durchfahrtsverbot für schwere Lkw in Köln. Jetzt haben Mitarbeiter der Stadt und Polizeibeamte erste Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Bußgelder verhängt.

In Köln dürfen schwere Lkw ab 7,5 Tonnen seit einer Woche nur noch in die Innenstadt fahren, wenn sie dort Waren anliefern oder abholen wollen. Um die Durchsetzung zu kontrollieren, hat es am Donnerstag erste Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei gegeben.

Am Rheinufertunnel haben die Einsatzkräfte insgesamt 44 Lkw kontrolliert. Dabei wurden 31 Verstöße festgestellt, woraufhin das Ordnungsamt Bußgelder verhängt hat. Diese betragen jeweils 75 Euro.

In vier Fällen hatten die Lkw-Fahrer neben der fehlenden Genehmigung auch keine Umweltplakette vorzuweisen. Auf sie kommen nun weitere Bußgelder zu.


Schwere Lkw dürfen seit letztem Donnerstag nicht mehr durch die Kölner Innenstadt fahren. Die neue Regelung ist Teil des Luftreinhalteplans, mit dem die Stadt eine deutliche Entlastung der Innenstadtbereiche erreichen will.

Die Durchfahrtsverbotszone gilt für Lastkraftwagen ab einem Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen in Kraft. Betroffen sind auch Teile von Deutz und Mülheim. Ausgenommen sind Lkw, die Ziele innerhalb der Zone beliefern.

Die Luftverschmutzung in der Millionenstadt ist seit langem viel zu hoch. Laut EU-Grenzwert dürfen es im Schnitt nur 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter sein, an einigen Stellen der Stadt ist man von dieser Grenze weit entfernt.

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung der Stadt Köln
  • Nachrichtenagentur dpa

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