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Köln: Oberbürgermeisterin Reker ruft Stadt-Mitarbeiter zum Klimastreik auf

20.000 Teilnehmer erwartet  

Stadt Köln ruft Mitarbeiter zum Klimastreik auf

18.09.2019, 11:32 Uhr | dpa, t-online

Köln: Oberbürgermeisterin Reker ruft Stadt-Mitarbeiter zum Klimastreik auf. Fridays for Future-Demo in Bonn (Quelle: dpa/Roberto Pfeil/VM/Archivbild)

Menschen bei einer Demonstration von Fridays for Future in Bonn. Foto: Roberto Pfeil/VM/Archivbild (Quelle: Roberto Pfeil/VM/Archivbild/dpa)

90 Klima-Demonstrationen sollen in Nordrhein-Westfalen am Freitag stattfinden. Allein in Köln erwarten die Veranstalter mindestens 20.000 Teilnehmer. Nun mobilisiert auch die Stadt.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Mitarbeiter der Stadtverwaltung dazu aufgerufen, sich am Klimaprotest von Fridays for Future am Freitag zu beteiligen. "Als größter Arbeitgeber in Köln tragen wir natürlich eine besondere Verantwortung", sagte die parteilose Reker in einer Mitteilung der Stadt. "Ich würde mich daher freuen, wenn sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen am Freitag an der Demonstration beteiligen und damit aktiv für mehr Klimaschutz eintreten." Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung könnten für den Streik kurzfristig Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen.

Wie die Nachrichtenagentur dpa mitteilt, rechnen die Veranstalter mit mindestens 20.000 Teilnehmern in Köln. Doch nicht nur die Stadt, auch die großen Kirchen in NRW, Gewerkschaften, Umweltorganisationen und Prominente rufen dazu auf, sich am Aktionstag zu beteiligen.

Der globale Klimastreik

"Ich hoffe, ihr seid auch mit dabei", sagt etwa der Popsänger Johannes Oerding aus Kleve in einem Twitter-Video. Die Kölner Autorin Charlotte Roche wirbt auf Instagram mit einem #AllefürsKlima-Profilbild und schreibt unter einen ihrer Posts: "Ich gehe am 20.9. demonstrieren. Wer geht mit?"


Fridays for Future hat für den 20. September zum sogenannten globalen Klimastreik aufgerufen. Allein in NRW sollen nach Informationen des Bündnisses rund 90 Demos stattfinden. Explizit sind diesmal nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Arbeitnehmer aufgerufen, auf die Straße zu gehen. Am gleichen Tag tritt in Berlin das sogenannte Klimakabinett zusammen, um ein großes Maßnahmenpaket für effektiveren Klimaschutz zu schnüren.

Verwendete Quellen:

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